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Fülle braucht Raum – Meine Planung für das 2. Quartal 2026

Mein Boxenstopp für das zweite Quartal 2026. Dieses Mal fokussiere ich mich stärker auf eine Erkenntnis, die sich bereits im ersten Quartal angedeutet hat: Weniger ist manchmal die Voraussetzung für mehr.

Das klingt paradox. Aber wenn ich auf die nächsten zwölf Wochen schaue, dann sehe ich kein volles Programm. Ich sehe Tiefe statt Breite. Neue Erfahrungen statt neuer Projekte. Und mittendrin – als Herzstück dieses Quartals – den Jakobsweg.


Business & Wirken

Ein neues Zuhause für den Newsletter

Im zweiten Quartal steht ein technischer Wechsel an, der mich schon eine Weile beschäftigt: Ich wechsle von ActiveCampaign zu MailerLite. Ein europäisches System, das zudem deutlich weniger kostet als Active Campaign. Das klingt nüchtern, ist aber mehr als eine Software-Migration. Es ist ein Aufräumen, ein Neuordnen – welche Automationen brauche ich wirklich? Was darf weg? Was bekommt eine neue Form?

Mein sportliches Ziel ist es, den Umstieg bis Anfang Mai abzuschließen. Ob das klappt, wird sich zeigen. Mein ActiveCampaign-Vertrag läuft bis August – ich habe also noch Luft. Aber ich merke, dass ich diese Veränderung mit echter Energie angehe. Das ist ein gutes Zeichen. Wenn es gut läuft, habe ich die meisten Automationen übertragen – vor allem die Newsletter-Automation eingerichtet – und erste Anmeldungen darüber erhalten.

Eine Umfrage zu einer Idee, die mich schon länger beschäftigt

Es gibt eine Idee, die in mir reift. Ich denke an Frauen, die ich kenne – oder kannte, denn ich war selbst eine davon. Frauen in Großkonzernen, die mit ihrer Arbeit nicht mehr wirklich zufrieden sind. Die spüren, dass da mehr sein müsste. Und die gleichzeitig so sicherheitsbedürftig sind, dass eine Kündigung schlicht keine Option ist. Nicht jetzt – und vielleicht auch überhaupt nie.

Was brauchen diese Frauen? Was hält sie wirklich fest – und was könnte ihnen helfen, ohne dass sie den Konzern verlassen müssen? Das möchte ich herausfinden. Die Umfrage dafür habe ich bereits erstellt. Jetzt geht es darum, sie bekannt zu machen, damit ich möglichst viele Antworten bekomme und die Ergebnisse dadurch aussagekräftig werden. Ich bin sehr gespannt auf die Antworten

Automatisierung und Weiterentwicklung

Bis zum Ende des Quartals ist der Buchungs- und Bezahlprozess für das Monats-Momentum Co-Working ist voll automatisiert – das schafft genau den Freiraum, den ich für die größeren Dinge dieses Quartals brauche. Als nächstes möchte ich auch den Boxenstopp-Workshop durchgängig automatisieren. Das dazugehörige Journal habe ich bereits entwickelt, jetzt fehlt noch der Buchungs- und Bezahlprozess.

Ein paar Zahlen

  • Mindestens 6 LinkedIn-Postings (der Sonntags-Queenager geht weiter)
  • 4 neue buntbriefe mit Impulsen rund um das bunte Leben in der zweiten Lebenshälfte
  • 1-2 neue Blogbeiträge und 1 überarbeiteter – der Jakobsweg wird sicher Stoff dafür liefern.
  • Mein Blog soll weiter wachsen: Die nächste Etappe sind 350 Klicks in 30 Tagen (am 10. April waren es 300)

Das Herzstück: Der Jakobsweg

Seit sieben Jahren gehe ich ihn – immer ein Stück weiter in Richtung Spanien. Was für viele ein außergewöhnliches Aussteigen wäre, ist für mich ein verlässliches Ritual geworden. Eine Verabredung mit mir selbst, die ich Jahr für Jahr einhalte.

Und doch ist dieses Jahr anders. Zum ersten Mal werde ich ohne vorgebuchte Unterkünfte aufbrechen. Kein Plan, der mich trägt. Kein Bett, das schon wartet. Nur der nächste Schritt – und das Vertrauen, dass sich der Rest findet. Startpunkt ist dieses Jahr Le Puy-en-Velay in der Auvergne, der Ort, der für seine grünen Linsen berühmt ist.

Diese Freiheit lockt mich, und sie flößt mir gleichzeitig auch Respekt ein. Diese Kombination – Reiz und Verunsicherung gleichzeitig – kenne ich gut. Ich erlebe sie auch bei meinen Klientinnen, wenn sie an den Punkt kommen, an dem Loslassen die einzige sinnvolle Bewegung wäre.

Ich gehe dieses Mal also meinen eigenen Weg in der wörtlichsten Bedeutung. Und ich finde: Das gehört dazu. Als Coach kann ich anderen nicht Dinge raten, die ich selbst nicht bereit bin zu tun. Gut 3 Wochen zu Fuß. Ob mein Knie das aushält? Ich bleibe vertrauensvoll und offen für das, was kommt.

Was dieses Quartal sonst noch füllt

Menschen & Orte

  • Paris mit meiner Tochter – zurück an den Ort, an dem ich studiert habe und wo es immer Neues zu entdecken gibt
  • Besondere Familienfeiern: zwei Silberhochzeiten enger Freundinnen und eine Taufe
  • Das traditionelle Mädelswochenende – seit über zehn Jahren nehmen wir uns diese Zeit, und sie belebt jedes Mal aufs Neue diese langjährige Freundschaft

Dinge, die ich ausprobieren oder lernen möchte

  • Ein Camping-Wochenende mit Peer-Coaches, die ich noch nicht kenne – neue Menschen, neue Energie und mal wieder im Zelt übernachten.
  • Der Gospelkirchentag und ein Chorwochenende – beim Chorwochenende mit Hans Jochimsen war ich schon, aber der Gospelkirchentag ist auch für mich neu.
  • Töpfern & Yoga – zwei Dinge, die ich noch nicht kombiniert habe; ich bin neugierig, wie das zusammenpasst.
  • Auf dem Jakobsweg: Vertrauen üben – nicht als abstraktes Konzept, sondern ganz konkret, jeden Tag neu.
  • Spanisch – der Duolingo-Streak läuft weiter – während ich diese Zeilen schreibe bin ich bei 696.

Genüsse im Frühling

Genuss gehört für mich unbedingt zur Fülle. Im Frühjahr sind das Erdbeeren, Spargel, Rhabarber, grüne Soße – und das Essen im Freien, auf der Terrasse oder als Picknick, das nach den langen Wintermonaten immer wieder ein kleines Fest ist.


Fülle braucht Raum

Frühling und Fülle – das klingt offensichtlich zusammen. Alles wächst, alles blüht. Aber dieses Quartal zeigt mir, dass Fülle auch Raum braucht, um sich zu entfalten. Im Garten kann ich das gut beobachten: Wenn starkwüchsige Pflanzen überhandnehmen, ist es schnell vorbei mit der Vielfalt.

Deshalb gibt es dieses Mal keine fünfzehn verschiedenen Business-Ideen. Stattdessen große Blöcke, die Zeit brauchen – und daneben mein Leben, das ebenfalls Raum beansprucht: der Jakobsweg, die Familienfeiern, das Töpfern, das Chorwochenende. Wenn ich gleichzeitig fünf Business-Baustellen im Kopf habe, werde ich diese Erfahrungen nicht wirklich genießen können. Ich bin dann zwar körperlich anwesend, aber in Gedanken zu oft dann doch nicht.

Ich möchte dieses Quartal bewusst anders gestalten: mich möglichst oft ganz einlassen auf das, was gerade ist, und die Fülle darin entdecken. Nicht so viel wie möglich haben wollen, sondern das, was da ist, in der ganzen Tiefe auskosten.


Welche Samen werden aufgehen?

Diese Frage habe ich mir im letzten Quartal gestellt. Interessanterweise erscheint sie mir heute gar nicht mehr so wichtig. Nicht weil es mir gleichgültig wäre, ob etwas aufgeht – sondern weil ich ein großes Vertrauen in mir spüre, dass genügend Samen aufgehen werden.

Der Wechsel des Mailsystems und die Automatisierungen sind Grundlagenarbeit, gewissermaßen Bodenpflege. Die Umfrage legt Grundlagen für das nächste Quartal, also Samen die aufgehen könnten. Und der Jakobsweg? Keine Ahnung, was der ist. Er ruft mich immer wieder – und das reicht. Ich bin neugierig, was mir der Weg dieses Jahr zeigen wird, ohne dass ich bewusst nach etwas Bestimmtem suche.

Wer schreibt hier?
Korina Dielschneider ist Life-Coach und begleitet Frauen in der Lebensmitte dabei, ihren Selbstwert zu stärken und ihr Leben bewusst neu auszurichten – mit Klarheit, Gelassenheit und dem Fokus auf Umsetzung.

In ihrem Blog und im buntbrief teilt sie Impulse zu Selbstfürsorge, Neuorientierung und dem Mut, den eigenen Weg authentisch zu gehen – bodenständig, ehrlich und mit Blick aufs Wesentliche.


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