Mein persönlicher Boxenstopp für dieses Quartal mit etwas Verspätung. Anfang Januar war mir noch nicht nach Pläne machen und Aufbruch. Anscheinend geht meine innere Uhr dieses Jahr etwas nach.
Winter und Vorfrühling sind eine Zeit, in der die Gärtner sich Gedanken darüber machen, welche Saat in die Erde soll. Ich frage mich: Welche Samen möchte ich dieses Jahr in die Erde bringen? Mein Wort des Jahres ist „Fülle“ – es wird also wohl eine bunte Mischung werden. Die vergangenen Wochen haben bereits gezeigt, dass sich geduldiges Beobachten lohnt, denn Fülle zeigt sich oft auch in den kleineren Dingen
Business & Wirken
Workshop-Wochenende: Neues Jahr, neues Glück
Ein erster Vorgeschmack auf die Fülle war ein neuartiger Workshop am 9./10. Januar in Reilingen, in dem handwerkliches Gestalten und Coaching verbunden wurden. Ziel war die Erschaffung einer inneren Begleiterin für das Jahr 2026. Das Konzept ist aufgegangen und die Teilnehmerinnen waren vollauf begeistert.



Monats-Momentum weiterführen
Es wird viel von Work-Life-Balance geredet. Aber wann nehmen wir uns wirklich Zeit, für die Planung von „Life“? Zeit ist begrenzt. Und mir tut es gut, sie nicht zu überfrachten. Auswählen. Gewichten. Manchmal bewusst verzichten. Genau dabei hilft das Monats-Momentum Co-Working: 90 Minuten, fester Termin, klare Struktur. Ein Rahmen, der es leicht macht, diese Zeit für sich zu nehmen, die sonst untergeht. In diesem Quartal gibt es noch 2 Termine: 02. Februar und 02. März. Weitere Infos und Anmeldung: Monats-Momentum Co-Working
Wann hast du dir zuletzt 90 Minuten für deine Lebensplanung gegönnt?
Weiterentwickung des Boxenstopps
Ein weiteres schönes Format zum Innehalten und Ausrichten ist der Quartals-Boxenstopp. Er wird zwar in diesem Quartal nicht stattfinden – es gab genug Möglichkeiten der Ausrichtung während der Raunnächte. Aber: ich möchte dieses schöne Format weiterentwickeln und ein eigenes Journal dafür erstellen. Damit können die Teilnehmerinnen die Aufzeichungen gesammelt an einem Ort festhalten und noch einfacher die Entwicklung über die Zeit mit verfolgen.
Vortrag auf der Jobs for Future
Sehr aufregend finde ich die Möglichkeit, einen Vortrag auf der Jobs For Future Messe auf dem Mannheimer Maimarkt am 28. Februar zu halten. Erstmalig wird es Sonderaktionen für ältere Arbeitnehmer geben. Der Samstag steht unter dem Motto „Frauenpower 50 plus – weil Erfahrung zählt“ In meinem Vortrag wird es darum gehen, warum berufliche Neuorientierung oft nicht am Arbeitsmarkt scheitert, sondern an einer der drei Ebenen: KÖNNEN, WOLLEN und ERLAUBEN.
Meine Kernbotschaft: Die Chancen sind da – wenn frau erkennt, was sie innerlich bremst, kann sie den nächsten Schritt gezielt gehen.
Ehrenamt
Auch im 6. Jahr geht es monatlich weiter mit den Luther-Treff Mittagessen – und wenn immer ich in Reilingen bin, helfe ich mit. Am 19. Februar klappt es zwar nicht, aber dafür am 19. März. Dieses Ehrenamt ist auch ein schönes Beispiel dafür, wie viel man „so ganz nebenbei“ lernen kann. Beispielsweise Tipps & Tricks für das Kochen von großen Mengen und wo man gute Zutaten bekommen kann. Aber auch so etwas wie die Anmeldung mit Google-Formularen aufzusetzen und die Anmeldung automatisch bei einer bestimmten Anmelde-Zahl zu schließen.
Es wird auch ein weiterer Termin für das Reparatur-Café geben. Auch das, ein Angebot, das sehr gut angenommen wird in der Gemeinde (und bei den Ehrenamtlichen!)
Ein paar Zahlen-Spielereien
- Mindestens 6 LinkedIn Queenager-Sonntagspostings
- Wieder 6 neue buntbriefe, mit Anregungen rund um das bunte, zufriedene Leben in der 2. Lebenshälfte.
- 3 neue Angebotsseiten (2 Angebotsseiten plus die Überlicks-Angebotsseite)
- 4 neue Blogbeiträge – und eine Blogparade zum Jahresmotto 2026
- 2 ältere Blogbeiträge überarbeiten
- 1750 Follower bei LinkedIn (1694 am 27.01.)
Orte, die ich besuchen möchte
- Langlaufen im Tannheimer Tal
- Eine Freundin besuchen in Andalusien
- Mit Freunden für 2 Tage nach Essen fahren.
Menschen, die ich treffen möchte
Drei von fünf Geburtstagen in unserer Familie liegen im 1. Quartal – da liegt es auf der Hand, dass sich zahlreiche Gelegenheiten für das Treffen von Freunden und Familie ergibt.
Dinge, die ich lernen möchte
- Auch dieses Jahr nehme ich wieder am Working Out Loud Frauenstärken Programm teil. Was mich gerade beschäftigt, ist die unterschiedliche Qualität von Gesprächen. Über die sozialen Netzwerke habe ich viele Gelegenheiten zum Austausch – ich möchte lernen, Übergangs-Momente in Gesprächen früher zu erkennen, statt automatisch in die Tiefe und den Lösungsmodus zu gehen. Ich stelle mir vor, dass mir diese bessere Differenzierung dabei hilft, meine Energie gezielter einzusetzen.
- Nachdem ich viele Socken und andere Kleinteile gestrickt habe, wage ich mich nun an eine Jacke, die von oben nach unten gestrickt wird. Der Anfang ist gemacht.
- Spanisch bleibt natürlich Lernziel– Duolingo-Streak: 627 Tage und Level 36. Mal sehen, wie sich das in Andalusien anfühlt!
Fülle im Winter- und Vorfrühling
Auf den ersten Blick erscheint Fülle und Winter vielleicht widersinnig. Ist doch der Winter eher die Zeit von Rückzug und Kargheit. Aber bei genauerer Betrachtung gibt es auch eine Fülle im Weniger: Mehr Klarheit durch weniger Ablenkung. Zeit in Hülle und Fülle, weil der Kalender nicht so voll ist (okay, ist vielleicht etwas übertrieben, denn so leer ist der Kalender nun auch wieder nicht). Es gibt die Fülle an Gemütlichkeit: warmes Licht, das Sitzen am Kaminofen (am liebsten mit anderen Menschen oder einem Buch), heiße Getränke, dicke Decken.
Und die paradoxe Fülle der scheinbaren Leere. Gerade im Winter zeigen die kahlen Bäume ihre Winterschönheit: die bizarre Struktur ihrer Äste, gefrorene Regentropfen oder Schnee auf den kleinsten Verästelungen. All dies möchte ich bewusst wahrnehmen: Beim Langlaufen oder Spazieren gehen. Beim bewussten Innehalten und dem Gefühl, Zeit zu haben.
Während ich diese Zeilen schreibe ist bereits Anfang Februar und das Licht kommt in großen Schritten zurück. Die ersten Schneeglöcken zeigen ihre Köpfchen und rufen bei mir die Vorfreude auf den kommenden Frühling wach. Und auch die Ahnung, dass bestimmte Projekte, jetzt wirklich abgeschlossen werden sollten, denn sie passen nicht in den Frühling und Sommer. Der Dauerbrenner ist das Aufräumen im Arbeitszimmer. Ich wünsche mir sehr, dass dies Wirklichkeit wird, so dass …dass Ordnung in diesem Zimmer herrscht, die sich inspirierend und leicht anfühlt
Hast du ein Jahresmotto für 2026? Und was tust du im Winter und Vorfrühling, um es zum Leben zu erwecken?
Welche Samen werden aufgehen?
Dieses erste Quartal ist mein Experimentierfeld für Fülle: in Workshops, die Handwerk und Coaching verbinden, in Vortrags-Chancen, die mich herausfordern, in Gesprächen, bei denen ich lerne zu differenzieren. Und auch in den stillen Momenten am Kaminofen oder beim Blick auf die ersten Schneeglöckchen.
Ich bin gespannt, welche Samen aufgehen werden – und welche sich vielleicht als Wildkraut entpuppen, das ich gar nicht gepflanzt habe. Ich denke, dass auch die Überraschungen des Lebens ein Ausdruck für Fülle sind.

Wer schreibt hier?
Korina Dielschneider ist Life-Coach und begleitet Frauen in der Lebensmitte dabei, ihren Selbstwert zu stärken und ihr Leben bewusst neu auszurichten – mit Klarheit, Gelassenheit und dem Fokus auf Umsetzung.
In ihrem Blog und im buntbrief teilt sie Impulse zu Selbstfürsorge, Neuorientierung und dem Mut, den eigenen Weg authentisch zu gehen – bodenständig, ehrlich und mit Blick aufs Wesentliche.
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