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Mein Jahresrückblick 2025: Zwischen Stolz und Arthrose

Das Titelbild zeigt mich in ausgelassener Stimmung und darauf bin ich stolz. Ich habe dieses Jahr einiges an emotionaler Arbeit geleistet und habe die Belastungen gut gemanaged – natürlich auch dank der unermüdlichen Unterstützung durch meinen Liebsten.

Als Frau – schlimmer noch: als deutsche Frau – öffentlich zu sagen, worauf man stolz ist, das ruft einige Glaubenssätze auf den Plan: Sei nicht so angeberisch, der Vogel, der morgens singt, den frisst abends die Katz, sei bescheiden wie das Veilchen im Moose…. Ich mach’s trotzdem. Denn ich finde, dass Stolz ein wichtiges und positives Gefühl ist. Es erzeugt Zufriedenheit und Wertschätzung und ist meiner Meinung nach auch Ausdruck eines gesunden Selbstwerts.

Worauf ich stolz bin

Ich bin stolz darauf, dass ich das Rauhnächte-Seminar alleine weiterführe. Ich bin stolz darauf, dass ich nach 5 Jahren die Früchte meiner Arbeit ernte und immer wieder Zuschriften bekomme, wie wertvoll und inspirierend der buntbrief empfunden wird. Ich bin stolz darauf, dass ich den Jakobsweg wie geplant bis nach LePuy gelaufen bin.

Außerdem war ich dieses Jahr – für meine Verhältnisse – sehr oft im See und im Freibad. Etwas, das mich Überwindung kostet und ich trotzdem mache, weil es mir guttut. Und ich bin stolz darauf, dass mein Liebster und ich 4 Monate ohne eigenes Auto unterwegs waren – dank e-Car-Sharing und Deutschlandticket war das möglich. Auch wenn es mit eigenem Auto nun deutlich einfacher ist, bin ich stolz darauf, dass wir jetzt ein kleines e-Auto fahren, nicht Hybrid, und damit im Einklang mit unseren Werten leben.

Nach 4 Monaten autlos, wieder mehr Mobilität
Das neue Rauhnächte-Journal ist besonders gut geworden

Ich höre in letzter Zeit (eigentlich seit dem Siegeszug von KI) so viel von Haltung. Für mich ist Haltung das, was wir tun, wenn es unbequem wird.

Und last but not least bin ich auch stolz darauf, dass ich mein Vorhaben von Anfang 2025, meine Gesundheit zu priorisieren, umgesetzt habe. Ich war bei einigen längst fälligen Vorsorgeuntersuchungen, die ich schon ziemlich lange aufgeschoben habe. Jeder Schritt zählt!

Vom Leichten – und vom Schweren

Es gab wunderbare Momente und Erlebnisse in diesem Jahr, im Rückblick teile ich einige davon. Und es gab auch die nicht so einfachen.

Durchhaltevermögen ist meine Super-Power. Gleichzeitig hat sie auch eine Schattenseite: Das Loslassen fällt mir nicht immer leicht. Nach 7 Jahren habe ich den Gemeindebrief losgelassen – das war schwer für mich, aber es war der richtige Moment.

Die Krankheiten im näheren Umfeld mehren sich. Ja, ich weiß, das kommt mit dem Alter. Und doch ist es manchmal schwierig, mit anzusehen, wenn es geliebten Menschen nicht gut geht und man nichts tun kann.

Auf dem South-West-Coast-Path musste ich mir eingestehen, dass ich nicht so fit bin, wie ich gerne wäre und außerdem meine Knie den Aufs und Abs dieses Weges nicht gut standgehalten haben. Arthrose wurde diagnostiziert und das hat mich erst einmal geschockt, denn ich dachte, dass das das Todesurteil für meine Weitwanderpläne wäre. Inzwischen weiß ich: Knorpel können sich regenerieren und es gibt einiges, was ich tun kann, um wieder wandern zu können. Noch bin ich zuversichtlich, dass es nächsten Mai wieder weitergeht auf dem Jakobsweg.

Die wirtschaftliche Situation war allgemein schwierig. Ich habe viel gearbeitet und bin aus dem Jahr mit einem Plus herausgekommen. Dennoch war das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag ziemlich schlecht. Nicht nur ein Mal habe ich in diesem Jahr darüber nachgedacht, ob es den Einsatz wert ist. Aber: Ich bin noch „am Start“ und habe für 2026 gute Pläne. Durchhaltevermögen zahlt sich – insbesondere in der Selbständigkeit – aus.

Wandlungen

Das einzig Beständige ist der Wandel: Loslassen – Neu Anfangen: ob wir es wollen oder nicht, Veränderung ist unvermeidlich.

Loslassen

Dieses Jahr habe ich bewusst zurückgelassen: Das Aufbruch Lebensmitte Netzwerktreffen, ein geschützter Raum für Austausch mit Gleichgesinnten in der Lebensmitte war in die Jahre gekommen und das Interesse schwand. So fühlte es sich anstrengend an und ich habe es schweren Herzens zurückgelassen. Schweren Herzens? Ja, weil ich immer noch davon überzeugt bin, dass solche Räume wichtig (und selten) sind.

Ein anderes Herzensprojekt war nach 7 Jahren auch zu Ende: 7 Jahre lang habe ich den Gemeindebrief als Chefredakteurin begleitet. 7 Jahre, in denen schöne Briefe entstanden sind. Aber es war auch in der Endphase immer mit Stress verbunden und leider haben wir es nicht geschafft, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Als dann klar war, dass aufgrund der Veränderungen in der Kirchengemeinde der Brief in dieser Form nicht weiter veröffentlicht würde, war das ein guter Zeitpunkt, um ihn loszulassen.

Alle Ausgaben des Reilinger Gemeindebriefs

Noch ein Einschnitt: Nach 5 Jahren, in denen ich das Rauhnächteprogramm gemeinsam mit meiner Kollegin Anja durchgeführt habe, hatte sie dieses Jahr andere Prioritäten und es mir überlassen, ob ich es alleine weitermachen möchte. Ich habe mich dafür entschieden und aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass das eine sehr gute Entscheidung war. Die Teilnehmerinnen der Treffen sind begeistert und auch von den offline-Teilnehmerinnen habe ich schon sehr positive Rückmeldungen bekommen.

Und neu anfangen

Schon im Januar gab es einen ersten Workshop in den Räumen des middedrin, dem dann 3 weitere folgten. Während es am Jahresanfang um den Jahresfokus ging, ging es in den nächsten 3 Quartalen um die Ausrichtung auf das kommende Quartal: Der Boxenstopp war geboren. Ein feiner Workshop in kleiner Runde, in dem es darum geht, die nächsten 3 Monate bewusst zu gestalten.
Ab August kam dann das Co-Working-Format Monats-Momentum dazu. Ich finde, wir nehmen uns Zeit für vieles, aber zu selten für die bewusste Planung und Gestaltung des eigenen Lebens.

Neues ausprobieren

Auch sonst gab es Neues: Während im letzten Rückblick das Projekt Reparatur-Café Reilingen noch in Planung war, gab es dieses Jahr 4 Termine. Alle waren gut besucht und es entstand sogar ein neues Projekt daraus: Die Umrüstung alter Laptops, die nicht mehr auf Windows11 laufen können, auf Linux. Ein erster Workshop dazu hat im September stattgefunden, der findet am 10. Januar statt (es sind noch Plätze frei!)

Eine Lama-Wanderung, ein Geschenk von Freunden, ansonsten hätte ich das vermutlich nicht gemacht. Es war eine schöne und entschleunigende Erfahrung, die interessanterweise sehr beliebt bei Jüngeren zu sein scheint.

Reparatur-Café Reilingen: Vereint wird der Uralt-Flipper gangbar gemacht
Unser Lama: Gutmütig und durch nichts aus der Ruhe zu bringen

Der Swing-Tanzkurs mit meinem Liebsten. Da ist er weit über seinen Schatten gesprungen, um mir eine Freude zu machen. Hat mir mehr Spaß gemacht als ihm. Mal schauen, ob es eine Fortsetzung gibt.

Erstmals habe ich Zeitungsartikel an einen Redakteur der Lokalzeitung geschickt und sie wurden mit relativ wenigen Änderungen veröffentlicht. Für mich, deren erster (und nicht realisierter) Berufswunsch Journalistin war, eine besondere Freude.

Besondere Momente in 2025

Einer der Gründe, warum ich einen Jahresrückblick schreibe, ist es, dass ich im Rückblick sehe, was in so einem Jahr alles Wertvolles angesammelt hat. Vor allem die besonderen Momente noch einmal hervorzuholen und sie gewissermaßen in die Vitrine zu stellen ist Sauerstoff für mein Lebensfeuer.

Ein sehr besonderer Moment war das Ankommen in LePuy nach 2 Wochen auf dem Jakobsweg. Ich war tatsächlich zu Tränen gerührt und beeindruckt von der Vorstellung, dass ich insgesamt so weit gekommen bin. Ich gehe diesen Weg ja schon ein paar Jahre und es ist eine schöne Allegorie, wie weit uns kleine Schritte bringen können.

Sehr besonders in Erinnerung habe ich die Wanderung mit Freundinnen auf dem Neckarsteig, auch den Hochzeitstag in Paris vor der Wand der Liebenden, die Aufführung des Freischütz auf der Bregenzer Seebühne (und das Wochenende in Lindau drumherum), die Tage mit Freunden in Maastricht, das ABBA-Musical in London (überhaupt London!) und daran anschließend die Tage auf dem South-West-Coast-Path. Auch das Wochenende in Hamburg und die Rückfahrt im Zug an meinem Geburtstag war besonders: Erstmals habe ich im Speisewagen gesessen und Sekt getrunken. Ich freue mich, dass so etwas Kleines sich für mich so großartig anfühlen kann.

Älteres Ehepaar vor der "Ich-liebe-Dich"-Wand (le Mur des Je'taime) https://parisjetaime.com › ger › kultur › le-mur-des-je-t-aime-p985 Die Ich-liebe-Dich-Mauer - Kultur - Freizeit • Paris je t'aime Die Ich-liebe-Dich-Mauer. Square Jehan Rictus - 75018 Paris Montmartre - La Chapelle. https://www.nachparis.de › sehenswurdigkeiten › liebeswand › Die Liebeswand | Nach Paris Du möchtest sicherstellen, dass es ruhig ist, um gemeinsam ein schönes Foto zu machen? Dann gehe ganz früh morgens. Tipp 2: Bitte beacht, dass der Park ... Wikipedia https://de.wikipedia.org › wiki › Le_mur_des_je_t%E2%80%99aime Le mur des je t'aime - Wikipedia Le mur des je t'aime (deutsch: Die „Ich-liebe-Dich“-Mauer) ist eine künstlerisch gestaltete Mauer am Montmartre in der französischen Hauptstadt Paris. Das ... https://montmartre.at › le-mur-des-je-taime › Le mur des je t'aime – Sehenswürdigkeit in Montmartre 11.07.2024 ... ... Paris mit einer einzigartigen künstlerischen Ausdrucksform. Die Bedeutung von „Le mur des je t'aime“ für Paris. Die „Ich-liebe-Dich-Wand ... TripAdvisor https://www.tripadvisor.de › Attraction_Review-g187147-d2161438-Reviews-Le_Mur_des_Je_t_aime-Paris_Ile_de_France.html Le Mur des Je t'aime (Paris) - Lohnt es sich? Aktuell für 2025 ... Sehr voll. Wir haben nicht versucht, an die Wand zu kommen, sondern konnten ein gutes Bild von meinem Sohn und seiner Frau machen, die sich mit der Wand im ... https://www.bed-breakfast.de › paris-reise › tickets-paris-reise › ausfluege-paris › mauer-der-liebe-paris › Die Mauer der Liebe in Paris - bed-breakfast.de Arrondissement auf dem Square des Abbesses gebaut. Mitten in Paris, in einem Park auf der Butte Montmartre, steht nun "Le mur des je t'aime“ (die Wand der "Ich ... https://www.sortiraparis.com › de › was-in-paris-zu-besuchen › geschichte-erbe › articles › 288773-paris-entdecken-sie-die-schone-geschichte-der-mur-des-je-t-aime-in-montmartre Entdecken Sie die schöne Geschichte der Mur des Je t'aime ... 28.01.2023 ... Paris, die Stadt der Liebe! Wenn es in der Hauptstadt ein Viertel gibt, das für seine Romantik bekannt ist, dann ist es Montmartre, ... https://www.paris-magie.de › post › das-geheimnis-der-mur-des-je-t-aime-warum-wurde-ava-gardner-entfernt Das Geheimnis der «Mur des je t'aime»: Warum wurde Ava ... 21.02.2025 ... Seit Jahren suchen wir nach einer Antwort auf das Verschwinden von Ava Gardner von der «Mur des je t'aime» in Paris. ... Liebeswand die östliche ... Etsy Green-Domain https://www.etsy.com › de › listing › 562541546 › paris-wall-of-love-photo-photograph-i Paris Wand der Liebe Foto Fotografie Ich Liebe Dich ... - Etsy Eine original Kunstfotografie der Mauer der Liebe in Montmartre, Paris ....Die Wand wurde im Jahr 2000 vom Kalligraphen Fédéric Baron und der Wandmalerin Claire ... Ähnliche Suchen für liebeswand paris paris je t'aime montmartre paris ich liebe dich film Nächste Karte für Le Mur des Je t'aime Karte öffnen Le Mur des Je t'aime
Hochzeitstag vor der „Mur des Je t’aime“ in Paris
Ankunt in Le Puy en Velay nach 14-tägiger Wanderung
Auf dem South-West-Coast-Path

Aber auch in der unmittelbaren Umgebung gab es besondere Momente: der Reilinger Nachtumzug, das Schwimmen im See, ein Sonnenaufgang auf dem Letzenberg, ein legendärer Abend im Hof des middedrins.

Nachtumzug in Reilingen im Januar
Sonnenaufgang auf dem Letzenberg
Schwimmen im See

KI is in the air

Der Rückblick wäre unvollständig, wenn ich KI nicht erwähnen würde. Vor 5 Jahren habe ich mich selbständig gemacht. Etwa um diese Zeit saß ich in einem Vortrag über Language Models. Jemand erzählte, wie in den USA Sportberichte über Drittligaspiele automatisiert erstellt wurden. Ich fand es interessant – aber dass ich fünf Jahre später kaum noch einen Text ohne KI-Unterstützung schreiben würde, hätte ich damals nicht geglaubt.

Vor ein paar Wochen meldete sich eine Kundin, die seit Monaten erfolglos Bewerbungen verschickte. Sie hatte selbst eine ChatGPT-Lizenz, aber ihre Ergebnisse überzeugten nicht. Mit den richtigen Prompts haben wir ihren Lebenslauf und ihr Anschreiben in einer Stunde überarbeitet – allein hätte ich dafür einen halben Tag gebraucht, der sich nicht gerechnet hätte. Eine Woche später hatte sie ihre erste Einladung zum Gespräch. Ihre Erleichterung am Telefon – unbezahlbar (für mich).

Inzwischen nutze ich KI täglich: als Sparringspartner für Produktideen, als Hilfe bei der Bedienung von Canva, WordPress oder ActiveCampaign, zum Gegenchecken von Texten. Manchmal frage ich mich, ob das gut ist – ob ich dadurch fauler werde oder ob es einfach ein neues Werkzeug ist wie damals die Rechtschreibprüfung. Die Antwort kenne ich nicht. Aber noch ist es so: Wer gute Ergebnisse will, muss wissen, wie man fragt. Die Technik allein reicht dafür nicht.

Es geht nicht darum, ob ich diese Entwicklung gutheiße oder nicht. Ich möchte sie im Jahresrückblick festhalten, damit ich später einmal weiß, wann genau das begonnen hat – dieser Punkt, an dem KI vom Experiment zum Alltag wurde.

Mein Jahr in Zahlen

Als ehemalige Managerin sind Zahlen für mich wichtig. Wir können nur steuern, was wir auch messen können, hieß es damals. Heute nutze ich Zahlen, um meine Wahrnehmung zu objektivieren. So zeigen sie mir z.B., dass der buntbrief stabil geblieben ist – bemerkenswert, weil ich weder kostenlose Angebote zur Steigerung der Abonnenten-Zahl noch sonstige Promotionsaktivitäten lanciert habe. Die Zahl der LinkedIn Abonnenten ist erfreulich stark gestiegen (von 1351 auf 1682), besonders durch mein Queenager-Sonntagsposting. Die Webseitenbesucher sind weiter zurückgegangen (von 4360 auf 3050) – ein allgemeiner Trend, den alle Blogger erleben, die ich kenne. Trotzdem habe ich 2025 29 Blogbeiträge veröffentlicht – vier mehr als im Jahr davor. Inhaltlich finde ich die Beiträge zu Werten und Scham besonders wertvoll.

KI generierte Auswertung meiner LinkedIn Aktivitäten in 2025

Ausblick 2026

Was ich anbiete und wofür ich Kooperationen suche

2026 wird für mich ein Jahr der Fokussierung. Mit dem monatlichen Monats-Momentum und dem vierteljährlichen Boxenstopp begleite ich Frauen weiterhin dabei, regelmäßig innezuhalten, ihren inneren Kompass zu justieren und sich selbst treu zu bleiben.

Den Workshop „Schluss mit Muss“ sowie die Mini-Auszeit „Und wo bleib ich?“ wird es weiterhin geben. Erstmalig werde ich – gemeinsam mit Gerda-Marie Adenau – ein mehrtägiges Retreat in Maria Kirchental anbieten, um Raum für Entlastung, Selbstfürsorge und neue Perspektiven zu schaffen.

Neu hinzu kommt „Klarheit vor Bewerbung„, ein klar umrissenes, handfestes Angebot für Frauen ab 50 in beruflicher Neuorientierung. Es richtet sich an Frauen, die nicht vorschnell handeln wollen, sondern erst verstehen möchten, was wirklich zu ihnen passt – jenseits von Selbstoptimierung und äußeren Erwartungen.

Ich suche gezielt Einladungen in Podcasts und Gastbeiträge rund um die Themen Selbstwert, Lebensübergänge und berufliche Neuorientierung in der Lebensmitte. Besonders interessieren mich Formate, die leise, reflektierte Perspektiven sichtbar machen und Frauen stärken, ihren eigenen Spielraum zu erkennen – im Beruf wie im Leben.

Wenn du einen Podcast, Blog oder ein anderes Format zu Midlife, Arbeit, Sinn, Introversion oder Neubeginn verantwortest, freue ich mich über Austausch und mögliche Kooperationen.

Mein Motto in 2026

Noch sind die Rauhnächte nicht vorbei und das ist für mich immer die Zeit, in der ich das neue Motto finde. Derzeit gibt es zwei heisse Favoriten: Finden statt Machen oder Einfach Sein.

2026 wird sich entscheiden, ob ich körperlich wieder so fit werde, dass ich den Jakobsweg weiter gehen kann. Es wird sich auch entscheiden, ob ich meine Selbständigkeit in der bisherigen Form weiterführe.

Ich werde mich den Themen Selbstsabotage und Erfolg stellen, um den für mich passenden Weg zu finden jenseits von „höher-schneller-weiter“. Wachstum ohne systematische Selbstüberforderung muss möglich sein.

Das war mein 2025. Ein Jahr voller Widersprüche: Stolz und Zweifel, Aufbruch und Arthrose, KI und Knie. Ich finde: Genau das zeichnet die Lebensmitte auch aus. Wir sind nicht mehr in der Phase des „entweder-oder“, sondern im „sowohl als auch“. Falls du auch in dieser Lebensphase bist und dich in meinen Gedanken zum Jahr wiedererkennst, freue ich mich, wenn wir in Kontakt bleiben.

Wer schreibt hier?
Korina Dielschneider ist Life-Coach und begleitet Frauen in der Lebensmitte dabei, ihren Selbstwert zu stärken und ihr Leben bewusst neu auszurichten – mit Klarheit, Gelassenheit und dem Fokus auf Umsetzung.

In ihrem Blog und im buntbrief teilt sie Impulse zu Selbstfürsorge, Neuorientierung und dem Mut, den eigenen Weg authentisch zu gehen – bodenständig, ehrlich und mit Blick aufs Wesentliche.


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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Avatar-Foto
    Mara

    Wie cool, ich hab auch beim Schreiben meines Jahresrückblicks festgestellt, dass ich schon 5 Jahre selbstständig bin. Das ist doch definitiv auch etwas auf das wir stolz sein dürfen, oder?

    1. Avatar-Foto

      Oh, stimmt! Danke liebe Mara. Das passt da definitiv in die Stolz-Liste.

      Herzliche Grüße, Korina

  2. Avatar-Foto
    Illa

    Liebe Korina,
    ich lese da einige sehr weise Worte in deinem Artikel. Was KI wirklich für uns bedeutet ist uns allen glaube ich gerade in 2025 so richtig bewusst geworden, Herzlichen Glückwunsch zu fünf Jahren Selbstständigkeit! Das ist keine Kleinigkeit.
    Ich wünsche dir alles Gute für dein erfolgreiches 2026.
    Ganz liebe Grüße, Illa

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      Oh, Danke liebe Illa. Dein Kommentar freut mich – und, jetzt wo du es sagst, stelle ich fest, dass ich diese 5 Jahre für mich auch noch feiern darf. Es ist nämlich tatsächlich keine Kleinigkeit. Danke dir dafür.

      Herzlichst, Korina

  3. Avatar-Foto
    Edith Gould

    Liebe Korina
    Ich freue mich sehr für dich, dass du dir erlaubst stolz uf dein Jahr zu sein! Das ist auch etwas, das mir nicht so leicht fällt, ich aber immer wieder übe. Darum konnte ich da gut mit dir mitgehen.
    Spannend fand ich auch, wie du die Ankunft in LePuy nach 2 Wochen auf dem Jakobsweg erlebt hast.
    Von Herzen «es guets Nüüs» und dass deine Pläne für 2026 funktionieren :)!
    Liebe Grüße, Edith

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      Liebe Edith,

      das Üben lohnt sich, denn man kann es tatsächlich lernen:-)

      Auch dir „es guets Nüüs“ – und dir noch weitere locker-leichte Romane. Ist ja ein wahres Geschenk, wenn man sich so ausdrücken kann, oder?

      Herzlichst, Korina

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    Heike Brandl

    Liebe Korina,
    ein bewegtes Jahr, und ich wünsche dir auch für 2026 viele Möglichkeiten zur Bewegung.
    Besonders originell finde ich „KI und Knie“ – mit Humor geht es auf alle Fälle auch 2026 leichter und sicher weiß die KI auch viele Tipps für dein Knie.
    Auf bald
    Heike

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      Liebe Heike, was Bewegung angeht, bist du ja ein großes Vorbild. Noch bin ich hoffnungsfroh. Wir werden sehen.

      Herzliche Grüße und bis bald, Korina

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