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12 von 12: Mein Tag in Bildern (12. September 2021)

Heute ist mein fünfter 12 von 12 Beitrag. Das ist eine alter Blogger-Tradition, die mir sehr gut gefällt. Jeweils am 12. eines Monates dokumentiere ich meinen Tag in 12 Bildern. Heute also den 12. September. Ein sonnig-luftig-leichter Spätsommertag, obwohl es frühmorgens gar nicht danach aussah.

Am frühen Morgen

Das Erste, was ich heute Morgen gehört habe, war die Feststellung des Liebsten, dass der Sommer jetzt endgültig vorbei ist. Und so sah es tatsächlich aus – aber was schwach anfängt, kann sich ja noch entfalten.

Ein Sonnenstrahl war das Frühstück mit meiner lieben Freundin Verena, die auf dem Weg zwischen Frankfurt und Stuttgart eine Übernachtung bei uns eingelegt hat. Also gab es heute morgen ein ganz besonderes Sonntagsfrühstück. Überraschenderweise war auch der Älteste bei uns gestrandet: nach der Geburtstagsparty bei seinem Kindergartenfreund hatte er keine Luste mehr durch die Kälte nach Heidelberg zu radeln. Zumal es zu später Stunde dann tatsächlich auch schon neblig war. Mama hats gefreut. So oft sehe ich ihn nicht mehr seit er ausgezogen ist.

Ralf, das Ei ist zu weich…. Nicht zu hart wie in Lorios berühmtem Sketch. Es ist tatsächlich so, dass ich die Chefeierkocherin der Familie bin und heute morgen hat Ralf das netterweise übernommen. Damit die Damen sich ausführlich ihren Gesprächen widmen können.

Etwas ganz Besonderes am späten Vormittag

Ein 60. Geburtstag steht an und wir töpfern für die Freundin Teller und Schüsseln. Nicht, dass ich das wirklich könnte, aber unter Evelines Anleitung kann gar nichts schief gehen. Auf dem Bild stehe ich an der Maschine, die den Ton auswellt. Das funktioniert wie eine Nudelmaschine (ich habe jedenfalls so ein vorsintflutliches Teil, was ganz ohne Strom auskommt). Ist so viel einfacher als den Ton mit dem Nudelholz auszuwellen. Und zu mehreren haben wir tatsächlich so etwas wie eine Massenproduktion aufgenommen.

Hier sieht man einen Teil der Produktion. Am Ende haben wir 8 Schüsselchen und 8Tellerrohlinge produziert. Die müssen jetzt noch gebrannt und glasiert werden und dann freue ich mich schon auf die leuchtenden Augen der Beschenkten. Ein Lied wird auch noch einstudiert. Das wird ein Fest!

Hier liegen die kreisrunden Platten für die Teller in der Sonne zum Trocknen. Danach haben wir sie über einen Rohling aus Holz gestülpt, damit sie einen kleinen Rand bekommen haben. Eveline hat dafür eine simple und geniale Vorgehensweise. Nach 2,5 Stunden war das Werk vollbracht. Das hätte ich mir beim Frühstück noch nicht träumen lassen.

Danach dann eher wieder Routine am Nachmittag

Kulinarisch ist der Herbst auch angekommen. Heute Mittag gab es das erste Mal in dieser Saison Kürbisrisotto. War lecker – vor allem konnten wir draussen essen. Schwelg.

Nachmittags dann Kaffee und Kuchen auf der Terrasse. Nochmal ein Grund zum Schwelgen. Die Zwetschgen hatte ich zufällig entdeckt. Die Gemeinde hat ein paar Bäume, die jeder abernten darf. Eigentlich dachte ich sie wären schon abgeerntet. Bei näherer Betrachtung gab es dann aber einiges an Fallobst. Vollkommen wurmfrei und ideal für diesen Kuchen. Der beste Zwetschgenkuchen der ganzen Saison!

Zwischen den Mahlzeiten war Gartenarbeit angesagt. Ja, es ist Sonntag. Aber das Wetter war so schön und wir waren so richtig im Flow. Diese Lavendelpflanzen stehen schon so lange auf der Terasse und warten aufs Einpflanzen. Und heute war es dann endlich so weit. Ich hoffe, dass sie gut anwachsen

Keine Routine, aber halt auch am Nachmittag: unser Mittlerer fährt mit seinen Kumpels für eine Woche nach Spanien. Meine Güte war das Auto voll! 5 Kerle, 10 Taschen und ein alter Benz. Ob wir früher auch so chaotisch waren? Ich glaubs fast.

Und am Abend dann…

Wer meinen Rückblicken aufmerksam folgt, weiß, dass ich seit geraumer Zeit an einem komplexen Dreieckstuch stricke. Heute habe ich mit der Abschlussbordüre angefangen. Das war erst einmal etwas knifflig und meine Fähigkeiten im Rückwärtsstricken wurden wieder trainiert. Aber jetzt hab ichs raus und es macht wieder Spaß.

Wenn das 12von12 fertig ist, geht es direkt weiter am Rechner: der Gemeindebrief wird langsam dringend, denn am 19. ist Redaktionsschluss. Immerhin habe ich bereits das Titelbild ausgesucht und einen Beitrag geschrieben. Heute Abend werde ich vorhandene Beitrage „einbauen“. Darauf habe ich meistens erst einmal keine Lust. Aber, meine Mutter sagte immer „der Appetit kommt beim Essen“, und das stimmt für diese Arbeit auf jeden Fall. Üblicherweise vergesse ich darüber die Zeit. Es ist eine Arbeit, bei der ich relativ schnell Ergebnisse sehe. Mit dem Gefühl, dass es wieder einmal ein toller, bunter und befriedigender Tag war, beende ich diesen Rückblick heute.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Soraya

    Liebe Korinna, ein sehr abwechslungsreicher Tag geht zu Ende! Jetzt habe ich wieder mehr über dich und dein Leben und deine Interessen erfahren. Der Artikel ist sehr gut zu lesen und menschlich nah geschrieben. Einfach so, authentisch wie du eben bist. Lieber Gruß Soraya

    1. Danke liebe Soraya. Dieses Format macht wirklich viel Freude, weil ich auch gerne fotografiere.
      Herzliche Grüße, Korina

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