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Rückblick Februar 2023: Alles ausser gewöhnlich

In meinem Februar 2023 war – gefühlt – wenig Routine. Ein Wochenende Schreibwerkstatt, eine Woche Langlauf-Urlaub und dann noch der Beginn meiner vierwöchigen Workation – das rüttelt die Routinen ordentlich durcheinander. Was ich im Rückblick erkennen kann ist, dass es mir guttut. Dinge kommen in Bewegung. Schon Albert Einstein hat erkannt: Es ist verrückt, immer wieder dasselbe zu machen und neue Ergebnisse zu erwarten. Ich erkenne, dass ich die Auszeit (vielleicht ein besseres Wort als Workation?) in Andalusien auch dafür nutzen kann, um Gewohnheiten zu durchbrechen. Ich denke neu darüber nach, was ich zum großen Ganzen beitragen will (und kann). Nachts träume ich viel. Das Wort Work in Workation bezieht sich bei mir anscheinend auf Inner Work. Überraschend, aber auch gut.

Im Außen ist auch einiges passiert: ein Fotoshooting, eine Schreibwerkstatt, ein überarbeitetes LinkedIn Profil, eine Facebook-Kampagne, die gut läuft, neue Blogbeiträge. Bevor ich den Rückblick geschrieben habe, war mir gar nicht bewusst, was da so alles entstanden ist in den letzten 4 Wochen. Was sich sonst noch so ereignet hat in meinem Februar 2023, darüber schreibe ich in diesem Rückblick.


Foto-Shooting

Schon länger denke ich über bessere Fotos nach. Auf Social Media brauche ich ständig welche und auch die Homepage könnte gute Fotos gebrauchen. Da kam es gut, dass mein lieber Freund Andreas Schäfer gut fotografieren kann. Er ist zwar kein ausgewiesener Portraitfotograf, aber ich liebe seine Reisefotos. Kurz und gut: ich habe ihn gefragt, ober er bereit wäre, mal eine Session zu machen. Und nicht nur mich, sondern meine liebe Freundin Nicole Isermann gleich noch mit dazu. Er hat sich darauf eingelassen und wir hatten eine sehr vergnügliche Stunde zu dritt. Ich finde, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:

Schreibwerkstatt

Anfang des Monats war ich mit Nicole Isermann bei einer Schreibwerkstatt. Schatztruhe Lebensgeschichte war der vielversprechende Titel und der Kurs fand im Bildungshaus Neckarelz statt, dem ich durch meinen eigenen Kurs ohnehin sehr verbunden bin. Ich freute mich also auf gutes Essen, eine Auszeit mit meiner Freundin Nicole und das Schreiben. Auch wenn ich nicht mit der Absicht zum Seminar fuhr, autobiographisch zu schreiben. Ich war einfach neugierig auf das Schreiben und vermutete Verbindungen zum Coaching. Das Seminar wurde von Dr. Dorothée Leidig gehalten und mir hat es super gefallen. Dorothée ist sehr kompetent und hat das Programm abwechslungsreich und mit vielen Übungen gestaltet – und auch die Gruppe war super. Es gab sehr schöne Schreibimpulse und meine Lust am kreativen Schreiben wurde geweckt. Seit sehr vielen Jahren schreibe ich nun schon Sachtexte. Meine Kreativität auch über das Schreiben auszuleben, kam mir bisher gar nicht in den Sinn. Es hat jedenfalls sehr viel Freude gemacht. Und, wer weiß, vielleicht schreibe ich ja doch auch einmal eine Autobiographie – für meine Kinder.

Mutig

Weil der Mut in meinem Jahresmotto vorkommt, bekommt er eine eigene Überschrift. Die erste Mut-Aktion hatte ich bereits im letzten Rückblick angekündigt. Ich bin seit 23. Februar in Andalusien zu einer workation. Das war eine sehr gute Entscheidung. Zwar hatte ich mir einiges notiert, was ich arbeiten wollte, aber das war nur das Sicherheitsnetz. In allererster Linie wollte ich schauen, was sich vor Ort so ergibt. Noch scheint es mir so, dass ich hier das Loslassen lerne. Ich treibe mich nicht zu Höchstleistungen an. Meine Routine ist weg – meine Effizienz auch. Aber, was soll ich sagen? Es fühlt sich gut und richtig an. Mal schauen, wie es sich weiter ergibt.

Auch mutig fand ich, dass ich um die 90 inaktive buntbrief-Abonnentinnen gelöscht habe. Wenn man mit einem Newsletter anfängt, dann ist jeder Abonnent ein Fortschritt. So habe ich es zumindest gesehen. Inzwischen weiß ich durch zahlreiche Rückmeldungen, dass es ein wertvolles Angebot ist und ich bin inzwischen auch selbstbewusst genug, diejenigen, für die es gerade nicht passt, aus der Liste zu entfernen.

Mutig an der Grenze zum Leichtsinn war ich auch, und zwar bei einer kleinen Wanderung in Andalusien. Allein natürlich. Ausgestattet nur mit Handy, der Navi-App komoot, Powerbank, Sesamcrackern und einem extra T-Shirt, falls es warm werden würde. Die Wanderung war toll – aber ich habe mich ziemlich verlaufen. Hatte das falsche Ladekabel dabei. Nichts zu trinken. Es ist alles gut gegangen. Aber ich habe intensiv über die Grenze zwischen Mut und Leichtsinn nachgedacht. Dabei kam mir ein Selbcoaching-Impuls in den Sinn: das Werte- und Entwicklungsquadrat von Schulz von Thun.

Facebook-Anzeigen

Lächelnde Frau mit Brille und Text "Bist du reif für eine Veränderung?"

Seit Februar laufen meine Facebook-Anzeigen. Erste Erkenntnis: es funktioniert! Die Zahl der neuen Abonnentinnen gehen nicht durch die Decke, aber es funktioniert deutlich besser als die organische Reichweitensteigerung. Zweite Erkenntnis: es gibt einen klaren Favoriten bei meinen Anzeigen, und zwar die mit meinem Foto. Dies ist inzwischen auch die einzige Anzeige, die ich laufen lasse. Ich möchte noch ein Video ausprobieren, aber dazu brauche ich etwas Muse (die ich derzeit nicht habe). Dritte Erkenntnis: Für manche Frauen ist das Freebie nichts – sie melden sich direkt danach wieder ab. Und das ist auch in Ordnung so. Es sagt nichts über die Qualität meines Angebots aus, sondern über die Passung.

Blick in meine Blogging-Werkstatt vom Februar 2023

Obwohl ich im Februar viel unterwegs war, sind dennoch 3 Blogbeiträge entstanden. Zwei thematische und ein Rückblick.

Business-Bilanz für den Februar 2023

Gefühlt war ich sehr viel in Urlaub und wenig im Business. Aber das stimmt so nicht unbedingt. Durch den Working-Out-Loud-Zirkel habe ich einige Aktivitäten unternommen, um meinen Aufbruchs-Sehnsucht Online-Kurs besser an die Frau zu bringen. Ende März werde ich einen thematisch passenden Vortrag dazu bei SAP halten. Durch meine Recherchen sind weitere Ideen entstanden: den Kurs über eine Bildungsakademie anbieten, als Bildungsurlaub und eventuell auch bei anderen Firmen.

Außerdem habe ich mein LinkedIn Profil überarbeitet. Es enthält nun mein Leitmotiv und das, was ich anbiete. Spricht dich dieses Profil an? Hast du Feedback? Dann würde ich mich freuen, wenn du mir eine kurze Mail oder eine Nachricht auf LinkedIn dazu schreibst.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Newsletter Abonnenten 234 (Ende Januar 2023: 254). Nach der Löschaktion, bei der ich um die 90 inaktive Abonnentinnen gelöscht habe, ist der Rückgang um 20 Abonnenten vergleichsweise milde. Er wurde durch die Facebook-Kampagne abgefedert. Falls für dich Denkanstöße, Tipps und Strategien für die persönliche Weiterentwicklung ab der Lebensmitte interessant sind, dann melde dich sehr gerne an: Anmeldung.
  • Webseitenbesuche: 526 Nutzer in den letzten 30 Tagen – im Januar Rückblick waren es 354. Viele davon werden durch meine Facebook-Kampagne auf die Seite geleitet.
  • Soziale Medien:
    • LinkedIn 777 Kontakte (Ende Januar 2023: 736) – Hier passiert gerade einiges und das freut mich sehr. Willst du mir folgen? Hier gehts zu meinem Profil
    • Instagram 249 Followers (Ende Dezember 2022: 249) – Stagnation. Keine Ahnung woran das liegt. Falls Instagram die Plattform deiner Wahl ist und dich das Thema Neuorientierung ab der Lebensmitte interessiert, dann schau gerne vorbei. Einfach hier klicken.
  • Laufpensum:
    1. bis 28. Februar 266446 Schritte, das sind 9515 Schritte pro Tag im Durchschnitt – ich bin sehr zufrieden, denn im Januar waren es nur 183923 Schritte. Zählen motiviert!

Die erfolgreichsten Postings

Und sonst so?

Direkt nach der Schreibwerkstatt wurde unser Ältester 24 Jahre alt. Kindergeburtstag ist schon längst nicht mehr und weil Klausuren anstanden, war wenig Zeit zu feiern. Aber zu einem gemeinsamen Essen beim Inder hat es gereicht. Bei besonderen Anlässen gehen wir gerne ins Taj Mahal nach Heidelberg. Es ist eigentlich pakistanisch, aber wir finden das Essen dort sehr lecker. Und seit unserer Zeit in Indien haben wir eine Vorliebe für asiatische Küche.

Eine Woche Urlaub gab es auch noch – die war lange vor der Workation in Andalusien geplant. Auf der Anreise noch ein Zwischenstopp im Schloßmuseum in Murnau. Cuno Fischer hatte ich zuvor noch nie etwas gehört und empfand ihn als echte Entdeckung. Danach ging es dann weiter in den Schnee zum Langlaufen nach Seefeld. Ich gestehe: Meine Fitness lässt sehr zu wünschen übrig. Aber die Woche hat einiges bewirkt und mich sehr motiviert, weiterhin in Bewegung zu bleiben. Die Schrittbilanz (s.o.) zeigt es deutlich.

Marmorkuchen
Für einen Geburtstagskuchen ist man nie zu alt
Gemälde von cuon Fischer, das einen Mann, eine Frau und einen Ziegenbock zeigt
Cuno Fischer im Schloßmuseum Murnau
Schneelandschaft in Leutasch
Langlaufen in Leutasch bei Seefeld

Ausblick auf den März 2023

  • Die nächsten 3 Wochen Workation. Ich bin so gespannt, wie sie sich gestalten werden und welche Erkenntnisse ich daraus ziehe.
  • Am 8. März wird mich Marketa Burger live auf LinkedIn interviewen. Wir werden darüber reden, warum sich Menschen, die im Job frustriert sind, so schwer mit Veränderungen tun.
  • Auf das nächste Aufbruch Lebensmitte Treffen am 10. März freue ich mich ebenfalls, denn das Thema verspricht wieder spannend zu werden (Ich poste, also bin ich – über den Mut „Ja“ zur eigenen Wahrheit zu sagen). Diese Netzwerktreffen entwickeln sich, denn für die Macherinnen in der Lebensmitte, die sich oft als Einzelkämpferinnen sehen, ist es ein guter Rahmen, um sich auszutauschen und sich gegenseitig zu bestärken. Weitere Informationen und den Link zur kostenlosen Anmeldung gibt es hier.
  • Mein erster (von 3) Live-Workshops zum Thema „Ich kann doch was!“ wird am 25. März in Neckarelz stattfinden. Ich hoffe sehr, dass sich genügend Teilnehmerinnen anmelden. Das Thema ist bestimmt für viele interessant. Hier findest du die Infos und den Link zur Anmeldung. Das Bildungshaus hat auch Übernachtungsmöglichkeiten. Wenn der Weg also zu weit ist, dann vielleicht einfach ein schönes Wochenende daraus machen? Der Geo-Naturpark Bergstrasse-Odenwald liegt um die Ecke und lädt zu schönen Wanderungen ein.
  • Alles Weitere lasse ich auf mich zukommen. Zu viel Planung tut der Workation nicht gut – eine erste Erkenntnis aus den vergangenen Tagen.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Marita

    Endlich komme ich zum Stöbern auf Deinem Blog. Ich dachte noch so… hmmm… irgendwie sind das andere Fotos als bisher und tatsächlich hattest Du ein Shooting. Tolle Fotos! Man kann nie genug davon haben. Biographisches Schreiben finde ich wunderbar. Schreiben überhaupt. Ich finde, es hat so eine klärende Wirkung.

    Jetzt schau‘ ich gleich mal weiter, auch wie es Dir in Andalusien geht.

    Liebe Grüße, Marita

    1. Liebe Marita,
      so schön, dass du Stöberst bei mir. Andalusien findest du noch nicht auf dem Blog – da schreibe ich auf Instagram drüber, weil ich die Eindrücke häppchenweise mache und vielleicht schreibe ich am Ende auch noch einen Beitrag darüber. Gelernt habe ich ja doch eine ganze Menge hier. Das Kompliment für die Fotos gebe ich gerne weiter – da wird sich der Fotograf (Andreas Schäfer, ein Freund) sicher darüber freuen.

      Sehr herzliche Grüße und bis bald mal wieder, Korina

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