In diesem Beitrag schreibe ich darüber, wie ich zur Perspektivenentwicklerin für die zweite Lebenshälfte geworden bin. Es ist ein sehr persönlicher Beitrag, der mir selbst überraschende Einsichten beschert hat. Wie ich meinen Weg nicht geplant habe, sich aber dennoch sehr vieles von meinen Träumen aus jungen Jahren auf unerwartete Weise in meinem Leben verwirklicht hat. Diese Erfahrung bestärkt mich in dem Glauben, dass es immer einen Weg gibt, die eigenen Träume zu verwirklichen. Es lohnt sich also, sich auf Spurensuche nach den eigenen Träumen zu begeben. Wie ich auf die Idee kam, über meine eigene Entwicklung zu schreiben Meine Blogmentorin Judith Peters hat mal wieder eine ihrer legendären Challenges am Start: boomboomBlog: in 7 Tagen einen Blogartikel schreiben und veröffentlichen. Natürlich mache ich da mit, auch wenn ich das Bloggen schon ziemlich gut kann. Warum? Das Thema verspricht Klarheit und Tiefe. Darum! Leider ist gerade auch ziemlich viel anderes los: Corona scheint es nur noch in sehr versteckten Statistiken des Robert-Koch-Instituts zu geben und gerade wird anscheinend alles nachgeholt, was die letzten zwei Jahre ausgefallen ist. Aber: ich bin ja eine Power-Bloggerin und so werde ich heute, am letzten Tag der Challenge, den Turbo einschalten und den Artikel schreiben und veröffentlichen. Im Kopf habe ich ihn schon. Mit welcher Brille schaue ich auf mein Leben? Es ist nicht immer so, dass ich den Aufbau eines Blogbeitrags bereits im Kopf habe, bevor ich mich an den Rechner setze. Dieses Mal kam mir ein Zufall zu Hilfe. Am Freitag war mal wieder Aufbruch-Lebensmitte Onlinetreffen. Dabei hat Christine Jung ihren sehr interessanten Ansatz des Wesenskernspiels vorgestellt und wir Teilnehmerinnen durften auch ein wenig üben. Die zentrale Idee dahinter ist, dass wir herausfinden, was wir wirklich, wirklich wollen, indem wir unsere Lebensgeschichte unter dem Blickwinkel der Freude anschauen. Et voilà: genau so wollte ich…