Manchmal würde ich gerne ein Coaching bei mir buchen
Gestern war mal wieder einer dieser Tage: die To-Do-Liste ellenlang und jeder einzelne Punkt dauert gefühlt 3 Mal so lange wie geplant. Und obwohl ich den Druck auf mich selbst erhöhe, will es einfach nicht lockerer von der Hand gehen! Abends saß ich dann entkräftet auf der Couch und war zu nicht mehr viel zu gebrauchen. Lebensfreude? Fehlanzeige. Ich gestehe: obwohl ich die Wirksamkeit und die Erfolge im Coaching schon unzählige Male live erlebt habe, so habe ich in diesem Moment nicht im Entferntesten daran gedacht, dass Selbstcoaching helfen könnte. Heute morgen hatte ich einen Coaching-Termin und die Klientin war nach den eineinhalb Stunden ganz aus dem Häuschen. Voller Energie und Optimismus und ganz begeistert darüber, was sich in dieser kurzen Zeit getan hat (es war die erste Sitzung). Warum funktioniert das bei mir nicht? Und was funktioniert da eigentlich überhaupt? Warum funktioniert Selbstcoaching bei mir nicht? Nach meiner Erfahrung funktioniert Coaching u.a. deshalb, weil ich als Coach eine Resonanzfläche für den Klienten bin. Ich höre sehr genau zu, beobachte seine Gestik, Mimik, die Pausen, die er beim Sprechen macht und vieles mehr. Ich nehme auf der energetischen Ebene Veränderungen wahr. So bekomme ich beispielsweise eine Gänsehaut, wenn das Thema im Raum ist (man sollte nicht glauben, wie lange manche Klienten um das eigentliche Thema herumreden). Okay, das mit der Resonanzfläche für mich selbst ist einigermaßen schwierig. Die Klientin von heute morgen hatte angemerkt, dass ihr meine "klugen Fragen" enorm weitergeholfen hätten. Und tatsächlich könnte das auch bei mir selbst funktionieren. Könnte - denn die kluge Frage hat in meinem Fall ein Freund ganz nebenbei gestellt, nachdem ich ihm meinen doofen Abend geschildert hatte. Er meinte, dass er das von sich auch kenne: sich unglaublich antreiben, obwohl er gar nicht weiß, wo er eigentlich hin will. Da fiel es mir…
