Selbstcoaching-Tipp #3: 5-Minuten-Übung für gute Energie

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Diese kleine Übung habe ich erstmalig bei einem Aufbruch-Lebensmitte-Netzwerktreffen gezeigt, in dem es um Selbstführung ging. Ohne bzw. mit negativer Energie wird es schwer Tatkraft und Motivation zu mobilisieren. Aber woher die Energie nehmen? In diesem Beitrag zeige ich eine kleine Übung, die du am Morgen machen kannst, um dich gut auf den Tag einzustimmen. Das 5-Minuten Ritual für gute Energie Es ist bewusst eine sehr kurze und einfache Übung. Du kannst sie morgens im Bett machen oder beim Kaffee oder auf dem Weg zur Arbeit.... 1. Ein positiver Glaubenssatz Es ist ein Satz, der die Richtung für den Tag vorgibt. Das kann entweder auf eine Aufgabe bezogen sein, die an dem Tag ansteht. Wenn du beispielsweise eine wichtige Präsentation halten wirst, kannst du dir sagen "Ich bin eine gute und mitreissende Rednerin" - oder was auch immer du gerne als Rednerin verkörpern möchtest. Genauso ist es möglich, dass der Satz das widerspiegelt, was dir gerade wichtig ist. Es drückt aus, was du für eine Person sein möchtest. Ein Beispiel dafür ist "Ich erkenne und schätze die positiven Eigenschaften in mir und anderen und lasse Liebe und Verständnis in all meine Beziehungen fließen." 2. Wem kann ich heute etwas Gutes tun? Anderen etwas Gutes zu tun hat unglaublich viele Vorteile - für dich selbst! Es wirkt sich positiv auf dein Selbstbild aus. Menschen streben nach einem positiven Selbstbild und Aktivitäten, die dazu beitragen, erleben wir in der Regel als sinnvoll. Außerdem stärkt es soziale Bindungen und Beziehungen. Es geht nicht darum, jemanden etwas Gutes zu tun, damit diese Person uns dann auch etwas Gutes tut. Absichtslos Gutes zu tun ist sehr befriedigend, weil wir uns in dieser Großzügigkeit auch als wirksam erleben. Außerdem ist es nach meiner Erfahrung so, dass ich auch häufig aus ganz anderen und unerwarteten Richtungen etwas…

Der Umgang mit Störungen

Dies ist ein Beitrag aus der Reihe „Schätze aus der Mitte“. In dieser Reihe veröffentliche ich Texte, die beim handschriftlichen Schreiben nach der Meditation entstanden sind. Die Welt ist voller Ablenkungen und Störungen. Und so ist auch die Meditation. Meistens sind es die Gedanken, die wie eine Affenherde durch den Kopf schießen. Aber heute ist es eine penetrante Stubenfliege. Ich sitze auf meinem Meditationsbänkle. Atme ein, atme aus. Eine Fliege umschwirrt mich. Setzt sich auf meinen Arm, spaziert darauf herum. Ich nehme die kitzlig-nervigen Bewegungen wahr und den Impuls, die Fliege zu verscheuchen. Der Gedanke an Reiz und Reaktion taucht auf. Natürlich weiß mein Verstand, dass es in der Meditation auch darum geht, den Raum zwischen Reiz und Reaktion zu vergrößern. Ich lasse die Fliege noch eine Millisekunde gewähren. Denke, nicht an den Raum zwischen Reiz und Reaktion, sondern ans Aushalten. Denke, dass es bei der Meditation nicht nur ums Aushalten geht und mir dieser Reiz-Reaktions-Raum gerade im Moment sch....egal ist. Beschließe, dass ich die Fliege verjagen. Schwupps! Weg ist sie. Das alles in Sekundenbruchteilen. Ich kehre zum Atem zurück. Atme ein, atme aus. Die Fliege ist wieder da. Ich halte es einen kurzen Moment aus, bevor ich Sie verjage. Der Reiz-Reaktionsraum ist eher ein klitzekleines Räumchen. Das Spiel wiederholt sich. Ich atme ein, ich raste aus. Fühle mich schlecht. Habe das Gefühl, nein denke, versagt zu haben. Nehme den Gedanken wahr. Erkenne, was das für ein törichter Gedanke es ist. Nehme mich geistig in den Arm. Erkenne meine Anspannung, mein Bedürfnis nach Gelassenheit, meine Anstrengung des gutmachen zu wollen. All das sehe ich und habe plötzlich Mitgefühl mit dieser tapferen Person, die immer wieder von neuem versucht ein guter Mensch zu sein. Es piept. Ende der Meditation.

12VON12: JULI 2023

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Mein 12. Mai 2023 in 12 Bildern. Dieses Mal ein verregneter Tag mit einem Höhepunkt am Abend.