Jahresrückblick 2023: Nebel lichten sich
Witzigerweise hatte ich bereits vor einem Jahr das Gefühl, dass sich Nebel lichten - und auch vor einem Jahr bezog es sich auf die Positionierung und die Empty-Nester-Phase. Mal sehen, wie es in einem Jahr aussehen wird. Der Jahresrückblick 2023 hat mir gezeigt, dass das Jahr von verschiedenen Mut-Proben und vor allem sehr viel Netzwerken geprägt war. Loslassen war immer noch ein Thema - mir scheint, es ist eine irrige Vorstellung, dass wir Kinder auf ein Mal loslassen können - es verläuft eher in Wellen. Ein wichtiger Abschnitt ist "The good, the bad, and the ugly", denn da geht es um die Bewertung der Ereignisse. Nicht alles war gut, aber es lief einiges auch besser als erwartet. Das hätte ich ohne den Rückblick vermutlich gar nicht bemerkt. Die Social Media Zahlen zeigen mir, dass ich auf einem guten Weg bin. Einen ganz wichtigen Effekt des Rückblicks möchte ich noch erwähnen: Das Hervorholen und Würdigen der besonderen Momente hat sehr viel Freude gemacht. Kurz und gut: Ich kann das Schreiben eines Rückblicks jedem empfehlen. Jahresmotto: Mutig weiter wirken Seit einigen Jahren gebe ich mir ein Motto fürs Jahr - und es ist interessant, im Rückblick unter diesem Blickwinkel das Jahr anzuschauen. Wo war ich mutig? Wo hätte ich mutiger sein können? Was bedeutet überhaupt Mut für mich? Spannende Fragen. Mut geht einher mit der Überwindung von Angst. Die Angst soll uns vor Gefahr schützen. Interessanterweise legt unsere Gesellschaft legt sehr viel Wert auf Sicherheit. Ich denke an Krankenversicherungen, Impfungen, Airbags, Vorsorgeuntersuchungen, Überwachungskameras und noch vieles mehr ... Vermutlich waren wir noch nie vor so vielen Gefahren beschützt wie heutzutage und gleichzeitig ist die Anzahl der Angststörungen unvergleichlich hoch. Vor Jahren war ich mit Mann und drei Kindern (die Jüngste damals 15 Monate alt) für einige Jahre in Indien. Die häufigste Reaktion…
