12VON12: JANUAR 2024

  • Beitrags-Kategorie:Persönliches

Mein 12. Januar 2024 in 12 Bildern. Ein Wintertag mit knackigen Temperaturen und geruhsamen Aktivitäten.

Jahresrückblick 2023: Nebel lichten sich

Witzigerweise hatte ich bereits vor einem Jahr das Gefühl, dass sich Nebel lichten - und auch vor einem Jahr bezog es sich auf die Positionierung und die Empty-Nester-Phase. Mal sehen, wie es in einem Jahr aussehen wird. Der Jahresrückblick 2023 hat mir gezeigt, dass das Jahr von verschiedenen Mut-Proben und vor allem sehr viel Netzwerken geprägt war. Loslassen war immer noch ein Thema - mir scheint, es ist eine irrige Vorstellung, dass wir Kinder auf ein Mal loslassen können - es verläuft eher in Wellen. Ein wichtiger Abschnitt ist "The good, the bad, and the ugly", denn da geht es um die Bewertung der Ereignisse. Nicht alles war gut, aber es lief einiges auch besser als erwartet. Das hätte ich ohne den Rückblick vermutlich gar nicht bemerkt. Die Social Media Zahlen zeigen mir, dass ich auf einem guten Weg bin. Einen ganz wichtigen Effekt des Rückblicks möchte ich noch erwähnen: Das Hervorholen und Würdigen der besonderen Momente hat sehr viel Freude gemacht. Kurz und gut: Ich kann das Schreiben eines Rückblicks jedem empfehlen. Jahresmotto: Mutig weiter wirken Seit einigen Jahren gebe ich mir ein Motto fürs Jahr - und es ist interessant, im Rückblick unter diesem Blickwinkel das Jahr anzuschauen. Wo war ich mutig? Wo hätte ich mutiger sein können? Was bedeutet überhaupt Mut für mich? Spannende Fragen. Mut geht einher mit der Überwindung von Angst. Die Angst soll uns vor Gefahr schützen. Interessanterweise legt unsere Gesellschaft legt sehr viel Wert auf Sicherheit. Ich denke an Krankenversicherungen, Impfungen, Airbags, Vorsorgeuntersuchungen, Überwachungskameras und noch vieles mehr ... Vermutlich waren wir noch nie vor so vielen Gefahren beschützt wie heutzutage und gleichzeitig ist die Anzahl der Angststörungen unvergleichlich hoch. Vor Jahren war ich mit Mann und drei Kindern (die Jüngste damals 15 Monate alt) für einige Jahre in Indien. Die häufigste Reaktion…

12VON12: DEZEMBER 2023

  • Beitrags-Kategorie:Rückblicke

Mein 12. Dezember 2023 in 12 Bildern. Ein Tag ganz im Zeichen verschiedenster Online-Aktivitäten.

Die Kommunikationsküche: Eine Rezension

  • Beitrags-Kategorie:Rezension

Wenn eine sehr geschätzte Kollegin und Freundin ein Buch schreibt, dann gibt es einige Gründe, warum ich dafür sehr gerne eine Rezension schreibe. Den ersten habe ich bereits erwähnt: Ich kenne und schätze Anja Kellermann seit vielen Jahren professionell und privat. Zweitens verspricht der Untertitel des Buches, das sie gemeinsam mit Birgit Becker geschrieben hat, den Fokus des Buches auf das gelingende Miteinander. Verbundenheit ist ein wichtiges Thema für mich, weil ich es für unabdingbar für ein zufriedenes, erfülltes Leben halte. Und drittens war ich neugierig, wie die beiden Autorinnen ihre jahrzehntelange Erfahrung bei Kommunikationstrainings für Unternehmen in eine Art Kochbuch verpackt haben. Der Titel des Buchs lautet: Die Kommunikationsküche - Erfolgversprechende Rezepte für ein Gelingendes Miteinander. Und noch ein kleiner Transparenzhinweis zum Schluss: Diese Rezension ist weder beauftragt noch bezahlt. ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) zum Buch Ein paar Fakten zum Buch: Titel: Die Kommunikationsküche - Erfolgversprechende Rezepte für ein gelingendes Miteinander Hardcover, 109 Seiten Format: 25 cm breit, 18 cm hoch (Querformat) Preis: 24,95 EUR Das Buch macht durch das Hardcover und das Querformat gleich auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Ebenfalls augenfällig sind die Illustrationen von Magdalena Adomeit im Farbschema weiß - orange - grau. Foto:Buchwebseite Warum habe ich die Kommunikationsküche gelesen? In der Einleitung habe ich drei Gründe benannt. Der wichtigste davon war die Verbindung zu einem Thema, das mir am Herzen liegt: Sinnerfüllung. Die Forschung ist sich einig, dass es einen Zusammenhang zwischen sozialer Verbundenheit und Sinnerfüllung gibt. Prof. Dr. Tatjana Schnell, eine bekannte Sinnforscherin der Universität Innsbruck, hat 26 Lebensbereiche identifiziert, die sinnstiftend wirken - einer davon ist das Wir- und Wohlgefühl. Kommunikation empfinde ich ähnlich wie das Entrümpeln: Man ist nie damit fertig. Selbst wenn man die gängigen Modelle (eigentlich) kennt, braucht es immer wieder neue Impulse, um das Thema nicht aus den Augen zu…

Vertrauen aufbauen: 3 effektive Übungen für mehr Selbstvertrauen

In diesem Beitrag beleuchte ich eine besondere Art des Vertrauens: Das Selbstvertrauen, also das Vertrauen zu sich selbst. Anlass dafür war Gesa Oldekamps Blogparadenaufruf mit der interessanten Fragestellung: Wie bauen wir (wieder) mehr Vertrauen auf? Sie stellt fest, dass in vielen Bereichen das Vertrauen abgenommen hat und gleichzeitig Vertrauen der Kitt ist, der unser Zusammenleben in Familie, Arbeit, Freizeit und Gesellschaft möglich macht. Sie fragt sich, wie wir Vertrauen bewahren und (wieder) aufbauen können.Als Midlife-Coach begegnet mir das Thema Vertrauen häufig in der Form des Selbstvertrauens. Da spielt es nämlich eine wichtige Rolle bei allen Arten von Veränderungsprozessen. Eingrenzung eines vielschichtigen Phänomens Vertrauen spielt in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen eine Rolle. Ich verstehe darunter den Glauben daran, dass jemand oder etwas zuverlässig, ehrlich oder loyal ist. Wenn das so ist, dann glaube ich, dass ich mich auf eine Person, eine Gruppe, eine Organisation oder ein System verlassen kann, ohne dass ich das ständig überwachen oder kontrollieren muss. Oder anders ausgedrückt: Am Anfang steht eine innere Ungewissheit, ausgelöst durch mangelndes Vertrauen. Oft denkt man dabei nach aussen: Arbeitsbeziehungen, Institutionen, usw. In diesem Beitrag fokussiere ich mich auf das Vertrauen nach innen, also das mangelnde Vertrauen in sich selbst. Aber wie entsteht Selbstvertrauen eigentlich? Der Anfang von allem: Das Urvertrauen In einer perfekten Welt entwickeln Menschen bereits im Mutterleib und in den ersten Lebensmonaten eine innere emotionale Sicherheit. Diese Sicherheit entsteht, wenn das Neugeboren die positive Erfahrung macht, dass die Umwelt positiv und zuverlässig auf die eigenen Bedürfnisse reagiert. Natürlich erlebt es auch das Gegenteil, denn die Bezugspersonen können nicht immer sofort alle Bedürfnisse erfüllen. Für eine gesunde Entwicklung sind beide Erfahrungen wichtig – allerdings muss die positive Erfahrung überwiegen. Wenn alles gut läuft, hat der Mensch dieses Urvertrauen erfahren und kann daher im späteren Leben ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln. Selbstwertgefühl Selbstwertgefühl hat…

Hitparade Adventskalender2023

Der Dezember wird ein Fest! Denn es gibt gerade viele Adventskalender, mit denen man Neues lernen und umsetzen kann. In diesem Blogbeitrag findest du eine Liste mit lehrreichen, lustigen und entspannenden Adventskalendern - meine persönliche Hitparade für 2023. Natürlich haben wir im Dezember auch anderes zu tun, aber vielleicht bleibt trotzdem ein wenig Zeit für sich selbst. Warum mich das Thema Lernen interessiert, fragst du dich vielleicht. Lernen ist eine wichtige Komponente der Selbstbefähigung (neudeutsch: persönlichen Empowerment). Es ist nicht nur formales und informelles Lernen, sondern auch die Bereitschaft, sich an neue Situationen anzupassen. All das kann man meiner Meinung nach trainieren, wenn man sich bewusst Zeit dafür nimmt, Neues zu lernen. Und natürlich lernt man auch immer durch Erfahrungen - aber das ist eine andere Geschichte. In meiner Online-Community gibt es gerade super viele Adventskalender. Ich selbst biete auch einen an zum Thema Zufriedenheit. Weil ich in der Adventskalender Challenge von Ulli Anderwald dabei war, habe ich sehr viele spannende Ideen von anderen mitbekommen. Meine persönlichen Hits möchte ich hier vorstellen. Erweiterung von Fähigkeiten TitelWas lernst du?AnmeldungJahresrückblogAnfänger:innen lernen Basics rund ums BloggenErfahrene Blogger:innen bekommen Tipps und Tricks rund um knackige Headlines, Struktur, Bilder und SEOLink24 Impulse für deine MediensichtbarkeitErstellung einer Pressemitteilung und Wissenswertes rund um die Pressearbeit. Für Soloselbständige und alle, denen Pressebeiträge helfen könnten.LinkMonis Markenadvent24 Impulse zur Entwicklung deiner Markenpersönlichkeit LinkEnglischkenntnisseEnglischtrainerin Christine Burgmer hat sowieso das ganze Jahr über einen interessanten Newsletter: Sparks of English. In der Adventszeit wird sie auf Instagram jeden Tag interessante Infos rund um Weihnachten und die englische Sprache veröffentlichenInstagram-ProfilBring Schwung in deine WebseiteTipps, Tricks und Impulsen rund um deine WordPress Website und ElementorLinkLinkedInTipps und umsetzbare Empfehlungen rund um dein LinkedIn Profil.LinkChatGPTNeue kreative Anwendung für ChatGPT im Marketing, von Blog-Ideen über SEO-Tipps bis hin zu praktischen Prompts für die Texterstellung. 2 LinkWordPress PluginsTipps zu…

12VON12: NOVEMBER 2023

  • Beitrags-Kategorie:Rückblicke

Mein 12. November 2023 in 12 Bildern. Ein Familientag mit schönen Herbstfarben und leckerem Essen.

Lebensmitte: Sprachverwirrung oder Sprachverirrung?

  • Beitrags-Kategorie:Lebensmitte

Der Begriff Lebensmitte ist ziemlich schwammig. In diesem Beitrag denke ich über die Sprachverwirrung um die Lebensmitte nach. Je nach eigenem Alter versteht der Zuhörende nämlich etwas Anderes darunter. Anlass für diesen Beitrag war Nicole Isermanns Aufruf zu einer Blogparade, den ich spannend fand. Als Sprachexpertin und -liebhaberin fragt Nicole nach Beispielen für die Verhunzung unserer schönen deutschen Sprache. Sie fragt sich (und uns), ob die schöne deutsche Sprache den Bach runtergeht. Midlife-Coach, Coach für die Lebensmitte oder Coaching 45Plus? Ich bin Midlife-Coach, d.h. ich biete Coachings an für Menschen in der Lebensmitte. In schönster Regelmäßigkeit komme ich ins Grübeln über den Begriff Lebensmitte. Sind das Menschen über 40? Best Agers? 50Plus? Vielleicht erschließt es sich nicht unmittelbar, warum das für mich wichtig ist. Ich wende mich an Frauen, die sich in der Lebensmitte neu orientieren wollen und z.B. nach der Phase der Kindererziehung noch einmal beruflich etwas verändern möchten. Tatsächlich finden mich viele Frauen über 50, einige wenige auch früher. Als 40something in der Lebensmitte? Die Phase, in der die Kinder selbständiger werden und es wieder mehr Freiräume gibt, beginnt wenn aus Kindern Teenager werden. Dann sind es auch die Kinder, die diese Freiräume einfordern. Die Mütter sind dann im Durchschnitt etwa in den 40ern. Das Durchschnittsalter beim ersten Kind betrug 2020 30,2 Jahre. Wenn weitere Kinder kommen, dauert es noch etwas, bis auch das jüngste Kind Teenager ist. Die 40-45-Jährigen fühlen sich nach meiner Erfahrung durch den Begriff Lebensmitte noch nicht angesprochen. Lebensmitte und Wechseljahre: Zwei die zusammengehören Das könnte am Zusammenhang zwischen den Themen Lebensmitte und Wechseljahre liegen. Solange die Fruchtbarkeit noch durch einen funktionierenden Zyklus demonstriert wird, sieht frau sich eher noch in der ersten Hälfte. Die 40somethings mit Teenager-Nachwuchs spüren vermutlich erste körperliche Anzeichen der Wechseljahre, aber erkennen es vielleicht noch nicht als Wechseljahres-Symptome. In…