Achtsamkeit als Haltung – eine Rezension

Gaby Andler und ich kennen uns schon eine Weile. Wir haben eine gemeinsame Vergangenheit bei SAP und ein gemeinsames Interesse am Thema Achtsamkeit. Wobei ich mich eher als Schülerin und sie als Lehrende sehe. Ihr neues Buch, Achtsamkeit als Haltung, verspricht 52 Impulse für ein gelingendes Leben. Gedanken zum gelingenden Leben locken mich, denn ein gut gelebtes Leben ist eine Kunst. Zudem ist mir jede Anregung zur Verstärkung meiner eigenen Achtsamkeitspraxis hochwillkommen. Deshalb schreibe ich gerne eine (unbeauftragte und unbezahlte) Rezension des Buchs. ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) zum Buch Titel: Achtsamkeit als Haltung Taschenbuch, 125 Seiten Preis: 20,00 EUR Die erste Überraschung: Entgegen meiner Erwartung gibt es nicht für jede Woche einen Impuls - das war mein erster Gedanke beim Untertitel (52 Impulse für ein gelingendes Leben). Das Buch besteht aus 5 Kapiteln: einem Kapitel mit vier Grundsätzen für ein gelingendes Leben und vier Kapiteln, die jeweils einen Grundsatz vertiefen. In jedem Kapitel gibt es jeweils 12 Impulse. Für alle, die mitgerechnet haben: Das ergibt 48 Impulse plus vier Grundsätze. Warum habe ich „Achtsamkeit als Haltung“ gelesen? Einerseits war ich neugierig auf Gabys Buch. Ihre bisherigen Bücher waren immer sehr gut recherchiert. Das passte gut zu meinem zweiten Wunsch: Ich war auf der Suche nach neuen Impulsen für meine eigene Achtsamkeitspraxis. "Achtsamkeit" ist eine never-ending Story. Gleichzeitig ist die Versuchung groß, die eigene Praxis schleifen zu lassen. So wie ich mir immer mal wieder neue Kochbücher kaufe, obwohl ich kochen kann, so geht es mir auch mit der Achtsamkeit. Ein frischer Blick darauf erhöht meine Motivation. Denn dass Achtsamkeit mein Leben bereichert - das steht für mich außer Frage. Das Zitat von Gaby drückt es sehr schön aus. „Jeder entscheidet für sich, was im Leben gelungen ist. Eine achtsame Haltung nimmt dabei einen erheblichen Einfluss auf die Bewertung der Erlebnisse.“ Was…

12VON12: SEPTEMBER 2023

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Mein 12. September 2023 in 12 Bildern. Ein sehr produktiver, aber auch sehr heißer Tag.

Glücksmomente in meinem Business

Als ich von Sabine Piarrys Glücksmomente-Blogparade erfahren habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Das Thema Glück und Zufriedenheit beschäftigt mich schon länger, denn letztlich geht es in allem, was ich tue darum, Menschen Impulse für ein zufriedenes Leben zu geben. Wie sich Glück zu Zufriedenheit verhält, ist ein eigenes Thema, um das ich mich schon länger als mir lieb ist, herumdrücke. Also warum nicht einfach den Ball aufnehmen und über offensichtliches schreiben. Welche Glücksmomente gibt es in meinem Business? Es gibt nicht den EINEN Glücksmoment Beim Nachdenken über das Thema wird mir schnell klar: Es gibt nicht den EINEN Glücksmoment. An meiner Selbständigkeit liebe ich die Vielfalt. Mein Newsletter heißt nicht umsonst buntbrief: Es ist die bunte Vielfalt, die mir kostbar ist und die mich inspiriert. Von da aus ist es ein kurzer Weg zu den unterschiedlichen Bereichen, die mir Glücksmomente bescheren. Glücksmomente in Workshops Seit gut 3 Jahren bin ich als Midlife-Coachin selbständig. Den größten Teil meines Berufslebens war ich angestellt - die letzten Jahre als Managerin. In dieser Zeit habe ich immer wieder Workshops organisiert und selbst gehalten. Und das tue ich auch in meiner Selbständigkeit. Was mich daran begeistert und beglückt sind die Momente, in denen die Teilnehmer sich für Neues öffnen. Sei es für neue Erkenntnisse oder auch für die Begegnung mit anderen Workshop-Teilnehmern. Der Mensch ist ein soziales Wesen - und deshalb lernen wir gemeinsam mehr als wenn wir uns Bücher durchlesen, Podcasts anhören oder Trainings-Videos anschauen. Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich haben diese Medien ihre Berechtigung. Faktenwissen ist in vielen Bereichen unerlässlich. Der Unterschied ist für mich die Offenheit. Offenheit als Voraussetzung für Neues Mit dem folgenden Beispiel möchte ich verdeutlichen, was ich unter Offenheit verstehe. Eine Frau, nennen wir sie Susanne, hat die Aufgabe Informationen über ein bestimmtes Thema herauszufinden. Ihr wird…

Selbstcoaching-Tipp #3: 5-Minuten-Übung für gute Energie

  • Beitrags-Kategorie:Coaching

Diese kleine Übung habe ich erstmalig bei einem Aufbruch-Lebensmitte-Netzwerktreffen gezeigt, in dem es um Selbstführung ging. Ohne bzw. mit negativer Energie wird es schwer Tatkraft und Motivation zu mobilisieren. Aber woher die Energie nehmen? In diesem Beitrag zeige ich eine kleine Übung, die du am Morgen machen kannst, um dich gut auf den Tag einzustimmen. Das 5-Minuten Ritual für gute Energie Es ist bewusst eine sehr kurze und einfache Übung. Du kannst sie morgens im Bett machen oder beim Kaffee oder auf dem Weg zur Arbeit.... 1. Ein positiver Glaubenssatz Es ist ein Satz, der die Richtung für den Tag vorgibt. Das kann entweder auf eine Aufgabe bezogen sein, die an dem Tag ansteht. Wenn du beispielsweise eine wichtige Präsentation halten wirst, kannst du dir sagen "Ich bin eine gute und mitreissende Rednerin" - oder was auch immer du gerne als Rednerin verkörpern möchtest. Genauso ist es möglich, dass der Satz das widerspiegelt, was dir gerade wichtig ist. Es drückt aus, was du für eine Person sein möchtest. Ein Beispiel dafür ist "Ich erkenne und schätze die positiven Eigenschaften in mir und anderen und lasse Liebe und Verständnis in all meine Beziehungen fließen." 2. Wem kann ich heute etwas Gutes tun? Anderen etwas Gutes zu tun hat unglaublich viele Vorteile - für dich selbst! Es wirkt sich positiv auf dein Selbstbild aus. Menschen streben nach einem positiven Selbstbild und Aktivitäten, die dazu beitragen, erleben wir in der Regel als sinnvoll. Außerdem stärkt es soziale Bindungen und Beziehungen. Es geht nicht darum, jemanden etwas Gutes zu tun, damit diese Person uns dann auch etwas Gutes tut. Absichtslos Gutes zu tun ist sehr befriedigend, weil wir uns in dieser Großzügigkeit auch als wirksam erleben. Außerdem ist es nach meiner Erfahrung so, dass ich auch häufig aus ganz anderen und unerwarteten Richtungen etwas…