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Monatsrückblick Mai 2021: Output-Explosion mit der BlogBangGang

Der Mai ist aus persönlichen Gründen ein besonderer Monat für mich: im Mai haben mein Mann und ich uns kennengelernt und ein paar Jahre später auch geheiratet. Und noch ein paar Jahre später kam dann im Mai unsere jüngste Tochter auf die Welt. Hach! In diesem Mai ist nicht nur die Natur explodiert, sondern auch mein Output. Mehr davon in diesem Monatsrückblick auf den Mai 2021.

Von Zielen und der Selbstwahrnehmung bei der Umsetzung

Interessant finde ich immer, was ich mir im Vormonat vorgenommen habe und was dann tatsächlich passiert ist. Ich kenne inzwischen viele Frauen, die sich als Scannerpersönlichkeit betrachten und deshalb sehr viele Ideen haben und Mühe mit Fokus und Umsetzung. Irgendwie zähle ich mich auch dazu, weil ich auch viele Ideen habe. Und zudem denke, dass ich vieles nicht zu Ende führe.

„Das Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

— John Lennon

Im April hatte ich mir einiges für den Mai vorgenommen – die Liste folgt gleich. Vorab schon meine wesentliche Erkenntnis. Durch das Schreiben des Rückblicks habe ich erst erkannt, wie viel von dem, was ich mir vorgenommen hatte, tatsächlich passiert ist. Das hat mich echt selbst überrascht. Eigenwahrnehmung ist ja so eine Sache. Es war eine einzige Sache, mit der ich tatsächlich überhaupt nicht vorwärtsgekommen bin. Alles andere lief gut! Und das darf ich jetzt bitteschön einfach mal zur Kenntnis nehmen. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Ich habe viele Ideen und viele davon setze ich um. Genau so!

Und hier die Liste der Vorhaben und Umsetzungen:

  • Der Start der neuen LeichtErleben-Gruppe – los gings am 4. Mai mit 6 wunderbaren Frauen.
  • Zusammen mit Anita Scherhag habe ich das erste Online-Event zum Aufbruch in der Lebensmitte am 21. Mai moderiert. Es kam gut an und spontan äusserten einige Teilnehmerinnen den Wunsch nach Fortführung des Formats. Jetzt überlegen Anita und ich, wie das konkret aussehen kann. Wenn Dich das Thema anspricht, dann schreib mir eine Mail an coaching@dielschneider.de und ich setze Dich auf die Email-Liste. Dann bekommst du alle Informationen hierzu direkt per Mail.
  • Eine neue Ausgabe des Gemeindebriefs ist zu Pfingsten erschienen – die nächste Ausgabe wird eine Jubiläumsausgabe (vor 3 Jahren habe ich damit angefangen – unglaublich!)
  • Die Teilnahme an der Meettheblogger Instagram-Challenge von Anne Häusler war echt interessant. Ich habe tatsächlich jeden Tag etwas gepostet. Habe eine Menge gelernt und einige neue, interessante Menschen kennengelernt. Meine bisherige Erfahrung hat sich bestätigt: so eine Challenge bringt immer etwas Anderes als ich eigentlich denke. Die Instagram Challenge hat nicht so viele Follower beschert, aber ich habe erkannt, dass meine Zielgruppe (Frauen in der Mitte des Lebens) sehr wohl auf dieser Plattform unterwegs sind.
  • Der BlogBang Kurs von Judith Peters hat mich – neben meiner Ausbildung in der Content Society – ganz gut auf Trab gehalten. Was soll ich sagen?! Mein Blogging-Output hat sich verdoppelt! Eigentlich habe ich mich da nur angemeldet, weil ich meine Über-Mich Seite überarbeiten wollte. Und, ja, die habe ich tatsächlich inzwischen auch überarbeitet.
  • Mein LeichtErleben-Büchlein ist leider nicht so weit gediehen, wie ich es mir erhofft hatte. Das ist das einzige Projekt, mit dem es im Mai tatsächlich nicht voran ging. Statt dessen hat sich aber etwas ganz Anderes ergeben: eine Idee für ein kostenloses Angebot (Selbstcoaching-Anleitung für die eigene Standortbestimmung).

Blick in meine Blogging-Werkstatt im Mai 2021

Der Mai hatte es in sich: neue Formate und eine „Trilogie“ – insgesamt 8 Beiträge. Das ist ganz schön viel!

Zwei neue Formate….

Im Mai habe ich erstmals an 12von12 teilgenommen: mein 12. Mai in 12 Bildern. Und weil das mit den Bildern und dem Blog ein wenig tüftelig war, habe ich auch gleich noch eine Anleitung hinterhergeschoben.

Das zweite neue Format war ein Interview mit der wunderbaren Jane von Klee. Es geht um Chancengleichheit von Kindern aus einkommensschwachen Familien (vulgo Hartz IV) – direkt nach der Veröffentlichung des Interviews kam ein Bericht in der Sendung Monitor, der speziell auf die Corona-Auswirkungen für diese Kinder hingewiesen hat. Die These war, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien zu den Verlierern der Pandemie gehören. Sie bräuchten mehr Unterstützung und es liegt nicht daran, dass die finanziellen Mittel nicht zur Verfügung stünden. Es gibt seit 2010 ein Bildungs- und Teilhabepaket, auf das die 1,2 Mio 6-15 Jährigen aus Hartz IV Familien Anspruch hätten. Aber die bürokratischen Hürden sind immens und deshalb werden die Mittel nur zu einem Bruchteil abgerufen. Das finde ich skandalös! Was auch unglaublich ist: laut Monitor-Beitrag fließen 25% des Budgets aus diesem Bildungs- und Teilhabepaket in die Verwaltung der Mittel! 

… eine Trilogie

Dann habe ich noch eine Trilogie zum Thema Lebensmitte geschrieben:

Jetzt ist es natürlich so, dass nicht alle Menschen in der Lebensmitte unzufrieden sind. Und man kann sich natürlich fragen, warum ich auf diesem Thema so „herumreite“. Nun, als Coach kann ich einen guten Beitrag dazu leisten, dass veränderungsbereite Menschen zufriedener werden. Aber erst einmal braucht es die Erkenntnis, dass überhaupt Veränderungsbedarf besteht. Es gibt ja gar nicht so wenige Menschen, die meinen, dass lediglich die anderen sich ändern müssten.

…. und sonstiges

Schließlich habe ich endlich einmal das Konzept meines LeichtErleben Programms aufgeschrieben. Das war überfällig. Und weil ich gerade so schön im Schwung war auch noch einen ersten Beitrag mit einem Selbstcoaching-Tipp: Selbstcoaching-Tipp #1: Standortbestimmung. Da stelle ich meine Ausprägung des Lebensrads vor, das speziell Bereiche enthält, die in der Lebensmitte eine Rolle spielen. Beim Schreiben kam dann die Idee, dass daraus doch auch ein wunderbares „Freebie“ (kostenloses Angebot) werden könnte. Bloggen als Klarheitsmaschine in Aktion.

Wie bereits erwähnt bin ich seit Anfang Mai auch noch in der BlogBang Bande gelandet und habe dort meine ÜberMich Seite überarbeitet. Wenn ich es genau bedenke ist diese „Doppelmitgliedschaft“ (BlogBang und Content Society) sehr wahrscheinlich der Grund für meine produktive Explosion.

Was mein Leben bereichert hat im Mai 2021

Bloggen hat zwar im Mai einen großen Platz in meinem Leben eingenommen, aber das ein oder andere ist sonst auch noch passiert und hat mich in Balance gehalten.

Draussen Sein

Obwohl das Wetter ziemlich durchwachsen war – im langjährigen Vergleich war der Monat VIEL zu kalt (was auch von offizieller Seite bestätigt wurde) – gab es doch einige Wanderungen, Radtouren und überhaupt Zeit draussen.

Gutes Essen

Der Mai ist auch essenstechnisch für mich etwas Besonders: die ersten Freilanderdbeeren sind reif und der erste Rhabarberkuchen ist auch immer ein ganz besonderer Genuss. Wir wohnen in einer Spargel-Region und Corona-sei-Dank haben wir dieses Jahr das allererste Mal selbst Spargel gestochen. Die Erntehelfer waren nicht zu bekommen und so hat der Spargelbauer aus der Not eine Tugend gemacht und seine Felder kurzerhand vermietet. Wir haben mit insgesamt 7 Parteien eine Reihe gemietet, das heißt ein Mal die Woche stechen wir Spargel. Sehr lecker und wir sind ganz begeistert davon. Wenn möglich, werden wir das nächstes Jahr wieder machen.

Geistiger Input

Bild aus der Banksy Ausstellung

Klar kann man immer lesen und neuerdings auch Museumsbesuche virtuell absolvieren. Aber das ist nicht dasselbe wie ein Museumsbesuch live und in Farbe. Und tatsächlich haben die sinkenden Coronazahlen dazu geführt, dass erste Museen wieder geöffnet haben. Wir waren in Heidelberg in der Banksy-Ausstellung – so viel Inspiration, so viel Futter für den Geist. Einfach nur wunderbar.

Gemeinschaft

Mehr und mehr gibt es wieder echte Begegnungen. Die Beschränkung auf eine Person aus einem anderen Haushalt war herausfordernd: keine Besuche mehr von befreundeten Paaren. Keine Treffen mehr mit mehr als einer Freundin. Aber jetzt liegt das erst einmal hinter uns und wir können uns im erlaubten Rahmen treffen. Draussen gemeinsam wandern und sogar wieder einkehren. Das tut soooo gut. Die Geburtstagsfeier von unserer Jüngsten war zwar immer noch eine kleine Angelegenheit, aber immerhin waren die Brüder mit ihren Freundinnen dabei und das Haus war endlich mal wieder voller Leben.

Picknick im Wald
Picknick im Wald

Meine Zahlen-Daten-Fakten aus dem Mai 2021

Wie immer schreibe ich hier wieder die Zahlen auf. Hauptsächlich für mich, weil ich so die Entwicklung im Zeitablauf festhalte. Witzigerweise bekomme ich genau auf diese Zahlen immer wieder Kommentare. Gibt also noch mehr Zahlenmenschen da draussen.

  • 8 Blogbeiträge im Mai 2021 – das ist der Hammer! Das Jahr ist noch nicht halb rum und es sind schon 32 Beiträge. Verkauft es auch, sprich: gibt es dadurch Coachingaufträge? Bisher nicht. Auf jeden Fall lerne ich eine Menge und es macht Spaß.
  • Soziale Medien: LinkedIn 495 Kontakte (April 2021: 455), Facebook Business Seite 103 Abonnenten (April 2021: 90), Instagram 125 Followers (April 2021: 119), XING 79 (April 2021: 76)

Worauf ich mich im Juni 2021 freue

  • Mein erstes Freebie „Mit Selbstcoaching zu mehr Zufriedenheit“ wird fertig sein
  • Mein erster Podcast – die wunderbare Renate Schmidt wird mich befragen zum Thema Self-Empowerment und wie sich das in meinem Leben bemerkbar gemacht hat
  • Ein Workshop zum Thema Bildsprache bei Kerstin Söhnnichsen
  • Ein Kurztraining, um mich mit Instagram Highlights vertraut zu machen (und hoffentlich auch einige davon zu erstellen) bei Bianca Fritz
  • Mein LeichtErleben-Büchlein wird (hoffentlich) ein gutes Stück fertiger sein (ich werde bescheidener in den Ansprüchen an mich selbst).
  • Der BlogBang Kurs von Judith Peters wird mich den Juni über noch fordern. Jede Woche 2 Beiträge zu schreiben (und zu veröffentlichen) ist gar nicht so ohne.
  • Ein paar Tage Urlaub mit meinem Mann: er hat mir eine Radtour per Tandem geschenkt. Das wünsche ich mir schon sooo lange und obwohl er auf Tandem keine besondere Lust hat, so hat er mir diesen Herzenswunsch dennoch zum Hochzeitstag geschenkt! Auch sonst werden wir mehr Radfahren und Freunde mit dem Rad besuchen, die etwas weiter weg wohnen.

Vielleicht interessant für dich: kostenloses Selbstcoachingangebot

Weil mir persönliches Wachstum und Weiterentwicklung am Herzen liegen, habe ich eine kostenlose Broschüre erstellt, mit der du herausfinden kannst, wo du gerade stehst und wo du gerne hinmöchtest. Du kannst dir diese Broschüre hier kostenlos herunterladen.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Liebe Korina, vielen Dank für diesen schönen Mai-Rückblick! Ich finde es eine sehr gelungene Mischung aus Persönlichem, etwas Politik, Beschreibung von dem, was Du tust und anbietest und gleich noch dem einen oder anderen Coaching-Tool zwischen den Zeilen (zumindest habe ich da welche herausgelesen…). Nicht nur als zu Deiner Zielgruppe gehörig freue ich mich auf mehr von Dir!

    1. Liebe Sabine,
      das ist so eine schöne Rückmeldung. Vielen Dank dafür – das ist es genau, was ich vermitteln möchte. Schön, wenn es gelingt.
      Herzliche Grüße, Korina

  2. Susanne Janeba

    Hut ab! Das ist wirklich eine Output-Explosion. Oder, mir gefällt das Bild einer Schleusenöffnung besser… Da hat sich sehr viel angesammelt über die Jahre an wertvollem Content, Erfahrungsschatz und auch in deiner Entwicklung als Person, was nun ein Flussbett oder Kanal gefunden hat, um in die Welt getragen zu werden.
    Toll. Ich freue mich für dich und all die Menschen, die du bereicherst (mich eingeschlossen).

    1. Liebe Susanne,

      Schleuse ist auch ein tolles Bild. Danke dir dafür:-) Ich freue mich schon auf unser nächstes persönliches Treffen – beim Spaziergang fließen die Gedanken immer so leicht und schön.
      Herzliche Grüße, Korina

  3. Renate

    Liebe Korina, „ganz schön aktiv, diese Frau“, Schoß mir durch den Kopf, als ich deinen Artikel las. Es scheint, als würdest du dein Leben in Fülle genießen. Ein tolles Vorbild sicherlich nicht nur für deine Zielgruppe.
    Renate

    1. Liebe Renate,
      vielen Dank für diese wunderbare Rückmeldung. Ich höre das immer wieder mit dem aktiv sein. Dabei kommt es mir gar nicht so vor im Alltag. Erst durch den Rückblick wird das offensichtlich. Vermutlich liegt es daran, dass ich die Dinge, die ich tue wirklich liebe und es mir nicht wie Arbeit vorkommt. Herzliche Grüße, Korina

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